Johannes Hintersberger: „Universitätsklinikum führt zu Enstehung neuer Jobs“

(v.l.): Martin Sailer, Dr. Kurt Gribl, Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel, Dr. Ludwig Spaenle, Johannes Hintersberger und Staatssekretär Bernd Sibler (Bildquelle: StMBW)

Bayerns Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle, Arbeitsstaatssekretär Johannes Hintersberger, Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl, Landrat Martin Sailer, sowie die Präsidentin der Universität Augsburg Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel informierten in München über die geplante Überführung des kommunalen Klinikums Augsburg in ein Universitätsklinikum in Trägerschaft des Freistaats Bayern. Ausgangspunkt für die Ausführungen der drei Politiker war der Beschluss des Bayerischen Kabinetts. Dieser macht den Weg für ein Universitätsklinikum Augsburg frei. Voraussetzung dafür waren das positive Votum des Wissenschaftsrats und die Vorlage eines wirtschaftlichen Sanierungskonzepts durch den kommunalen Träger des Klinikums.
Mit Blick auf die unmittelbare Zukunft betonte Minister Spaenle: „Bayern stellt sich der Jahrhundertaufgabe, an der Universität Augsburg eine medizinische Fakultät und ein Universitätsklinikum aufzubauen”. Die für den Wechsel des Klinikums von kommunaler in staatliche Trägerschaft sowie für den Aufbau der medizinischen Fakultät in Augsburg erforderlichen Schritte können nun auf der Grundlage des Kabinettsbeschlusses eingeleitet werden. Das Universitätsklinikagesetz werde entsprechend geändert; ferner sind die Eckpunkte, die mit dem kommunalen Träger des Klinikums vereinbart wurden, in ein Vertragswerk umzusetzen. Zum 1.1.2019 soll das Klinikum in staatliche Trägerschaft übergehen.
Der Aufbau der Medizinischen Fakultät an der Universität Augsburg  erfordert erhebliche Investitionen des Freistaats sowohl in Gebäude als auch in Personal. Am Klinikum wird ein zweiter Universitätscampus entstehen, der im Endausbau einmal bis zu 100 Professoren, mehrere hundert Mitarbeiter und 1500 Studenten beherbergen soll. „Dies ist ein enormer Kraftakt, mit dem der Freistaat die Universität Augsburg deutlich stärkt. Aufbauend auf dem bereits vorhandenen hervorragenden Forschungsniveau der Universität wird sie künftig mit der neuen medizinischen Fakultät in einer anderen Liga spielen”, betonte der Minister.
„Der Aufbau einer Universitätsmedizin in Augsburg ist ein wissenschaftspolitischer Paukenschlag und ein regional- und strukturpolitisches Signal allererster Güte”, so der Wissenschaftsminister. Auch Arbeitsstaatssekretär Johannes Hintersberger betonte die positiven Auswirkungen auf ganz Schwaben: „Mit dem Universitätsklinikum erhält die gesamte Region einen starken wirtschaftlichen Impuls. Davon werden alle profitieren. Denn die Schaffung der hochqualifizierten wissenschaftlichen Arbeitsplätze des Universitätsklinikums führt mittelbar auch in weniger qualifizierten Bereichen zur Entstehung neuer Jobs.”
OB Dr. Kurt Gribl: „Für Augsburg und die ganze Region ist dies ein besonderer Tag. Alle Beteiligten können stolz auf das bislang Erreichte sein, auch wenn noch viel Arbeit vor uns liegt.

PM