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	<title>SA2205 - auensee</title>
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	<description>Monatsmagazine für Augsburg und Umgebung</description>
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	<title>SA2205 - auensee</title>
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		<title>Maibaumfreunde Inningen e.V.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gunnar Olms &#124; CH]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 May 2022 21:32:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Augsburger SüdAnzeiger]]></category>
		<category><![CDATA[SA2205]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ungeachtet aller negativen Wetterprognosen – die Maibaumfreunde Inningen e.V. feierten mit der Bevölkerung des Stadtteils ein „Maifeschtle“. Und das fleißige und kompetente Küchenteam hatte gern <a class="mh-excerpt-more" href="https://auensee.de/maibaumfreunde-inningen-e-v/" title="Maibaumfreunde Inningen e.V.">[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ungeachtet aller negativen Wetterprognosen – die Maibaumfreunde Inningen e.V. feierten mit der Bevölkerung des Stadtteils ein „Maifeschtle“. Und das fleißige und kompetente Küchenteam hatte gern alle Hände voll zu tun. In Erinnerung an das 1. Inninger Maifest des Vereins vor 33 Jahren stellte uns Jörg Weißenhorn das historische Foto von damals zur Verfügung: unterm Maibaum auf dem Höfle-Hof</p><p>The post <a href="https://auensee.de/maibaumfreunde-inningen-e-v/">Maibaumfreunde Inningen e.V.</a> first appeared on <a href="https://auensee.de">auensee</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Bergheim traut sich zu  planen &#8230;</title>
		<link>https://auensee.de/storkhof/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gunnar Olms &#124; CH]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 May 2022 21:26:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Augsburger SüdAnzeiger]]></category>
		<category><![CDATA[SA2205]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bergheim feiert dieses Jahr 850 jähriges Jubiläum. Dazu haben die örtlichen Vereine eine Festschrift verfasst. Oberbürgermeisterin Eva Weber hat dazu ein Grußwort geschrieben und alle <a class="mh-excerpt-more" href="https://auensee.de/storkhof/" title="Bergheim traut sich zu  planen &#8230;">[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Bergheim feiert dieses Jahr 850 jähriges Jubiläum. Dazu haben die örtlichen Vereine eine Festschrift verfasst. Oberbürgermeisterin Eva Weber hat dazu ein Grußwort geschrieben und alle Vereine und Ortsteile erzählen aus dem Wandel der Zeit. Es ist ein richtig schönes Büchlein geworden, das die Arbeitsgemeinschaft der Bergheimer Vereine und Verbände (ArGe) an den verschiedenen Festen der Vereine dieses Jahr gegen eine Schutzgebühr<br />
verkaufen wird.</p>
<p><strong>14.05. Jubiläumsfeier der Soldatenkameradschaft im Storkhof</strong><br />
<strong>22.05. Jubiläumsfeier OGB-Verein im Dorffreundehaus</strong><br />
<strong>25.06. Jubiläumsfeier Frauenbund</strong><br />
<strong>03.07. Pfarrfest im Schorerhof</strong><br />
<strong>22.-24.07. Schneckenfest des Musikvereins im Schorerhof</strong><br />
<strong>17.09. Weinfest der Feuerwehr im Schorerhof</strong><br />
<strong>06.11. Leonhardiritt</strong></p>
<p>Außerdem kann jeder der mag, eine Fahne mit dem Bergheimer Wappen bei einem der Feste erwerben über den angegebenen Kontakt bestellen.</p>
<p>Wir würden uns freuen, wenn Sie vorbei schauen!<br />
Verena Hölzle, Vorsitzende der Arge Bergheim</p><p>The post <a href="https://auensee.de/storkhof/">Bergheim traut sich zu  planen …</a> first appeared on <a href="https://auensee.de">auensee</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Bäume und Wälder in unserer Kulturlandschaft</title>
		<link>https://auensee.de/baeume-und-waelder-in-unserer-kulturlandschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gunnar Olms &#124; CH]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 May 2022 17:28:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Augsburger SüdAnzeiger]]></category>
		<category><![CDATA[SA2205]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den letzten Wochen haben wir mit allen Sinnen das Aufblühen der Natur und das Begrünen der Bäume und Sträucher nach der kalten Jahreszeit miterlebt. <a class="mh-excerpt-more" href="https://auensee.de/baeume-und-waelder-in-unserer-kulturlandschaft/" title="Bäume und Wälder in unserer Kulturlandschaft">[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Wochen haben wir mit allen Sinnen das Aufblühen der Natur und das Begrünen der Bäume und Sträucher nach der kalten Jahreszeit miterlebt. Alljährlich bestätigt sich damit die Aussage des römischen Schriftstellers Plinius: „Bäume und Wälder sind das höchste Geschenk mit dem die Natur die Menschen begnadet hat.“</p>
<p>Neben dem praktischen Nutzen mit Holz, Laub und Früchten haben die Bäume eine hohe ökologische Bedeutung für das Leben der Menschen und der Tiere als Wasserspeicher, Schadstoffilter, Bienenweide. Gerade in Zeiten des Klimawandels ist das Schicksal der Menschen eng mit den Bäumen und Wäldern verbunden. Ein 100-jähriger Laubbaum reinigt in einer Stunde 4000 cbm Luft und bindet dabei 2 kg Kohlendioxid. Im Laufe eines Jahres kann er mehr als 100 kg Staub binden und an heißen Sommertagen die Temperatur in seinem Schatten bis zu 5° herabsetzen und 500 l Wasser verdunsten. Man kann sich gut vorstellen, welche Wirkung intakte Wälder für unseren Lebensraum haben.</p>
<p>Dazu kommt der gestalterische Wert für eine abwechslungsreiche Kulturlandschaft. Ein lockerer Mischwald, eine Baumallee oder eine Baumgruppe gliedern und bereichern unseren Lebensraum. Der schonende Umgang mit dem alten Baumbestand und das Pflanzen neuer Bäume gehören deshalb zu den wichtigsten Aufgaben einer verantwortungsvollen Stadt- und Landesplanung. Mit gutem Grund richtet der Tag des Baumes, der seit 70 Jahren nach einer Empfehlung der Vereinten Nationen jeweils am 25. April begangen wird, die Aufmerksamkeit auf die große Bedeutung der Bäume und Wälder.</p>
<p>Alljährlich steht eine andere Baumart im Mittelpunkt in diesem Jahr ist es die Buche. Wir werden im Laufe des Jahres über den Wert und die Verbreitung der verschiedenen Baumarten berichten und mit aussagekräftigen Bildern die Rolle der Bäume in der Natur und im Leben der Menschen herausstellen. Dazu gehören auch Hinweise auf die Wälder, die allein in Raum der Stadt Augsburg fast ein Viertel der Fläche ausmachen. Sie haben neben ihrer Nutzung als Holzlieferant und Brennmaterial einen hohen Wert für zahlreiche Vogelarten und Insekten.</p><p>The post <a href="https://auensee.de/baeume-und-waelder-in-unserer-kulturlandschaft/">Bäume und Wälder in unserer Kulturlandschaft</a> first appeared on <a href="https://auensee.de">auensee</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Oster-Turncamp im TSV Inningen</title>
		<link>https://auensee.de/das-oster-turncamp-im-tsv-inningen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gunnar Olms &#124; CH]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 May 2022 17:18:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Augsburger SüdAnzeiger]]></category>
		<category><![CDATA[SA2205]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Füße strecken statt Eier snacken – das Oster-Turncamp im TSV Inningen Während andere noch die letzten Ostereier verputzten, starteten die Turnerinnen und Turner des TSV <a class="mh-excerpt-more" href="https://auensee.de/das-oster-turncamp-im-tsv-inningen/" title="Das Oster-Turncamp im TSV Inningen">[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Füße strecken statt Eier snacken – das Oster-Turncamp im TSV Inningen</h2>
<p>Während andere noch die letzten Ostereier verputzten, starteten die Turnerinnen und Turner des TSV Inningen mit einem fünftägigen Trainingslager in die letzte Ferienwoche. Unter der Führung und Betreuung des hauptamtlichen Trainers des TSV Inningen, Sascha Petrenko, verbrachten die Teilnehmer fünf aufregende und erfolgreiche Trainingstage in der Josef Miller Halle in Inningen.</p>
<p>„Ich freue mich sehr, dass nach dem coronabedingten Ausfall der letzten Turncamps endlich wieder ein Trainingslager für die Jungs und Mädels möglich war. Die Teilnehmer haben in der doch kurzen Zeit sehr viel neues gelernt und daher wollen wir dieses Format in Zukunft häufiger und sogar auch vereinsunabhängig anbieten. Das Nächste ist bereits für die Sommerferien geplant.“ (Sascha Petrenko)</p>
<p>Durch die gute Freundschaft mit dem TSV Buttenwiesen hatten die Teilnehmer sogar die Möglichkeit ein Training in dessen Leistungszentrum vor Ort abzuhalten und dort viele neue Turnelemente auszuprobieren. Der Alltag im Trainingslager war aber nicht nur vom Turnen geprägt, auch die Freizeit war mit einem abwechslungsreichen Programm gestaltet. Von Kartenspielen über Aufgaben zur Stärkung des Teamgeistes bis hin zu Beachvolleyball war alles geboten. Speziell für die jüngeren Teilnehmer war das Oster Turncamp eine ganz besondere und teilweise auch neue Erfahrung. In der Josef Miller Halle, wo tagsüber Saltos geschlagen und Handstände geübt wurden, übernachteten die Kinder und Jugendlichen zwischen Turngeräten wie Seilpferd und Stufenbarren.</p>
<p>Kulinarisch versorgte der Ho?aden der Familie Hö?e die Teilnehmer mit regionalen Lebensmitteln. Mit deren vollwertigen Gerichten, viel frischem Obst und Gemüse konnten die Turnerinnen und Turner das doch anspruchsvolle Training voller Elan und Energie absolvieren. Organisiert hatte das Turncamp der Förderverein Geräteturnen Inningen, der speziell die Turnabteilungen des TSV Inningen unterstützt. „Wir freuen uns immer über neue Gesichter in der Turnhalle, kommt daher einfach mal zum kostenlosen Schnuppertraining vorbei!“ (Sascha Petrenko)</p>
<p style="text-align: right;">Fotos: Gunnar Olms</p><p>The post <a href="https://auensee.de/das-oster-turncamp-im-tsv-inningen/">Das Oster-Turncamp im TSV Inningen</a> first appeared on <a href="https://auensee.de">auensee</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nach ihm ist die Dr.-Troeltsch-Straße benannt:</title>
		<link>https://auensee.de/nach-ihm-ist-die-dr-troeltsch-strasse-benannt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gunnar Olms &#124; CH]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 May 2022 17:06:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Augsburger SüdAnzeiger]]></category>
		<category><![CDATA[SA2205]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Prof. Dr. Ernst Troeltsch wurde 1865 in Haunstetten geboren Erinnerung an einen der großen protestantischen intellektuellen des Kaiserreichs und der frühen Weimarer Republik Prof. Ernst <a class="mh-excerpt-more" href="https://auensee.de/nach-ihm-ist-die-dr-troeltsch-strasse-benannt/" title="Nach ihm ist die Dr.-Troeltsch-Straße benannt:">[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Prof. Dr. Ernst Troeltsch wurde 1865 in Haunstetten geboren</h2>
<p><strong>Erinnerung an einen der großen protestantischen intellektuellen des Kaiserreichs und der frühen Weimarer Republik</strong></p>
<p>Prof. Ernst Troeltsch wurde am 17. Februar 1865 (gestorben 1923 in Berlin) als ältester Sohn einer Arztfamilie in Haunstetten in der heutigen Tattenbachstraße geboren. Er war einer der einflussreichsten Intellektuellen des späten Kaiserreichs und der frühen Weimarer Republik. Als herausragender Vertreter des liberalen Protestantismus galt sein Hauptanliegen den gesellschaftlichen Auswirkungen und Aufgaben der christlichen Religion.</p>
<p>Sein Vater (1832 &#8211; 1917) stammt aus einer begüterten Augsburger Kaufmannsfamilie. Noch heute kann man das „Troeltsch-Haus“ in der Annastraße sehen, das 1859 von seinem Bruder seines Vaters Karl erworben worden war. Vater Ernst hatte in Erlangen, Zürich und Würzburg Medizin studiert. Nach drei Jahren als Arzt im neu erbauten Hauptkrankenhaus in Augsburg war er bis 1862 praktischer Arzt in Füssen und dann in Haunstetten, wo er im Haus des Bierbrauers und Bürgermeisters Peter Moos wohnte. 1865 verlegte er seine Praxis nach Augsburg. Als hoch angesehener Mediziner, Delegierter der schwäbischen Ärztekammer, Armenarzt wurde er 1893 zum bayer. Hofrat ernannt. Mutter Eugenie (1841-1914) stammte aus Nürnberg.</p>
<p>Die gebildete, fromme und sozial engagierte Familie prägte Ernst Troeltsch Zeit seines Lebens. Sein Geburtshaus in Haunstetten war ab 1911 als Gastwirtschaft „Zur Linde“ bekannt.  Im Jahr 1791 war es von Xaver Bauhof, dem Angehörigen eines Haunstetter Geschlechts, errichtet worden; 2004 wurde es trotz Protesten des Denkmalschutzes und des Kulturkreises Haunstetten abgerissen. Die Tafel, die ab 1983 an die Geburtsstätte des weltberühmten Theologen erinnerte, ist seitdem verschollen.</p>
<p>Ernst wuchs im Apothekergässchen und später in der Philippine-Welser-Straße mit drei jüngeren Schwestern und seinem Bruder Rudolf auf. Dieser wurde Jurist und war 1922 als Oberstaatsanwalt mit dem heute noch berühmten Hinterkaifeck-Mord befasst. Bis zum Abitur besuchte Ernst das Gymnasium bei St. Anna, studierte dann am kgl. Lyzeum bei St. Stephan in Augsburg und ab 1884 evangelische Theologie an den Universitäten Erlangen, Berlin und Göttingen.</p>
<p>Mit 27 Jahren wurde Troeltsch ordentlicher Professor in Bonn. 1894 wechselte er an die Universität Heidelberg. Von 1909 bis 1914 war er auch<br />
Abgeordneter der Badischen Ständeversammlung. Ab 1915 hatte Troeltsch eine Professur für Religions-‚ Sozial- und Geschichts-Philosophie und<br />
christliche Religionsgeschichte an der Universität Berlin inne. Als Publizist erwarb sich Troeltsch seit 1918 den Rang eines führenden linksbürgerlichen Zeitdiagnostikers, der die Gefährdungen der jungen Demokratie differenziert und illusionslos analysierte. Er, der sich selbst als Theologen und politischen Menschen bezeichnete, war einer der wenigen deutschen Intellektuellen, der die Demokratie und Republik von Weimar aktiv unterstützte.</p>
<p>1919 bis 1921 war Troeltsch für die liberale Deutsche Demokratische Partei (DDP) Mitglied der Verfassunggebenden Preußischen Landesversammlung und zugleich Staatssekretär im Preußischen Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung. Seiner Heimat Augsburg blieb Ernst Troeltsch stets verbunden. So hielt er 1905 im Goldenen Saal eine Festrede zum 100.Todestag Friedrich Schillers. Auch seine Eltern und Geschwister besuchte er oft.</p>
<p>Kurz vor einer Vortragsreise nach England starb Troeltsch 1923. Begraben wurde er auf dem Invalidenfriedhof in Berlin; sein Grab fiel 1961 dem<br />
Mauerbau zum Opfer. 1965, zum 100jährigen Geburtstag des großen Theologen, beschloss der Stadtrat Haunstettens die bisherige Rennwiesenstraße nach dem berühmten Sohn zu benennen. Am 17. Februar, dem Geburtstag von Ernst Troeltsch, wurde 1981 in Haunstetten die internationale Ernst-Troeltsch-Gesellschaft gegründet. 1985 benannte die Universität Augsburg einen Hörsaal nach ihm. Auch im Evangelischen Forum Annahof in Augsburg trägt ein Vortragssaal seinen Namen.</p>
<p style="text-align: right;">Jutta Goßner Kulturkreis<br />
Haunstetten e.V.</p><p>The post <a href="https://auensee.de/nach-ihm-ist-die-dr-troeltsch-strasse-benannt/">Nach ihm ist die Dr.-Troeltsch-Straße benannt:</a> first appeared on <a href="https://auensee.de">auensee</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein Wohltäter mit unbändigem Schaffenswillen</title>
		<link>https://auensee.de/ein-wohltaeter-mit-unbaendigem-schaffenswillen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gunnar Olms &#124; CH]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 May 2022 16:56:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Augsburger SüdAnzeiger]]></category>
		<category><![CDATA[SA2205]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vortrag zeigt tiefe Einblicke in das filmreife Leben des Hofrats Friedrich von Hessing. „Warum hat eigentlich noch nie jemand einen Film über ihn gedreht?“ Das <a class="mh-excerpt-more" href="https://auensee.de/ein-wohltaeter-mit-unbaendigem-schaffenswillen/" title="Ein Wohltäter mit unbändigem Schaffenswillen">[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Vortrag zeigt tiefe Einblicke in das filmreife Leben des Hofrats Friedrich von Hessing.</h2>
<p>„Warum hat eigentlich noch nie jemand einen Film über ihn gedreht?“ Das fragte sich eine Besuchergruppe am Ende eines Vortrags über Hofrat Friedrich Ritter von Hessing (1838-1918), der 1868 die „Hessing’sche Orthopädische Heilanstalt“ in Göggingen gründete, sage und schreibe rund 60.000 Patienten versorgte und eine ganze Reihe prestigeträchtiger, heute denkmalgeschützter Bauwerke in Auftrag gab.</p>
<p>„Er war ein Wohltäter und hat der Menschheit viel gegeben. Es ist unvorstellbar, wie er all dies bewerkstelligte und auch noch die Zeit für unzählige Reisen fand, um vor Ort zu behandeln oder auch um mit den Großen dieser Welt zu tafeln. Allein in St. Petersburg und in Moskau war er 25 Mal“, brachte es Heinz Münzenrieder, Gründungsvorsitzender des Gögginger Geschichtskreises auf den Punkt und erstaunte die Zuhörer mit vielen Details aus dem Leben des berühmten Pioniers der modernen Orthopädie.</p>
<p>Zum Vortrag eingeladen hatte der Geschichtskreis im Rahmen seines durch Corona recht reduzierten Jahresprogramms. Die Kirche St. Johannes (auch „Hessing-Kirche“ genannt) bot hierfür einen guten Rahmen als Schutz vor dem regnerischen Wetter, mehr aber noch als eindrucksvolles Zeugnis des unbändigen Schaffenswillens ihres Initiators, der mit seinen Plänen vor mehr als 100 Jahren aber auch ziemlich aneckte. Seiner Zeit weit voraus, hatte Hessing die Kirche nämlich von vorneherein als von allen Konfessionen zu nutzendes Gotteshaus konzipiert. Es dauerte mehr als zehn Jahre, bis die „Kirchenväter“ diese damals revolutionäre Idee annehmen konnten. Schließlich fand im Jahre 1903 die Einweihung statt. Einen gemeinsamen Weihegottesdienst gab es allerdings nicht. Man feierte zweimal, wenn auch kurz hintereinander und traf sich dann beim Mittagessen. Heute finden &#8211; wie selbstverständlich &#8211; getrennte wie auch ökumenische Gottesdienste darin statt. Eine Vielzahl an Besuchern erfreut sich an der neubarocken Hülle, den byzantinisch geschmückten Wänden und der neugotischen Ausschmückung des Bauwerks.</p>
<p>Ja, er war schon etwas ganz Besonders, der Herr Hofrat. Er maß nur 1,47 Meter, sein Selbstbewusstsein aber war umso größer. „Durch Arbeit zur Unsterblichkeit“, ließ er selbst auf seinen riesigen Grabstein auf dem ginger Friedhof gravieren. Auch dies wird wohl so manchem „Gottesfürchtigen“ nicht gefallen haben. „Jedoch“, so betonte Münzenrieder, „hat Hessing in der Tat nie eine höhere Schule oder gar eine Universität von innen gesehen. Er hat sich wirklich alles allein erarbeitet. Einfallsreichtum, handwerkliche Geschicklichkeit und sicher auch eine gute Portion Fleiß machten aus dem einfachen Schreinerlehrling einen Multimillionär, der vielen Menschen zueinem besseren Leben verhalf.“</p>
<p style="text-align: right;">Text:Daniela Ziegler</p><p>The post <a href="https://auensee.de/ein-wohltaeter-mit-unbaendigem-schaffenswillen/">Ein Wohltäter mit unbändigem Schaffenswillen</a> first appeared on <a href="https://auensee.de">auensee</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wald ist aktiver Klimaschutz</title>
		<link>https://auensee.de/wald-ist-aktiver-klimaschutz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gunnar Olms &#124; CH]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 May 2022 16:46:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Augsburger SüdAnzeiger]]></category>
		<category><![CDATA[SA2205]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von Forstrat a. d. Hermann Stadler Wälder und Bäume erzählen ihre ganz eigene Geschichte. Über Generationen gewachsen sind sie Zeitzeugen der Natur, der Umwelt. Weltweit <a class="mh-excerpt-more" href="https://auensee.de/wald-ist-aktiver-klimaschutz/" title="Wald ist aktiver Klimaschutz">[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Von Forstrat a. d. Hermann Stadler</h2>
<p><strong>Wälder und Bäume erzählen ihre ganz eigene Geschichte. Über Generationen gewachsen sind sie Zeitzeugen der Natur, der Umwelt. Weltweit gibt es vier Milliarden Hektar Wald. Klimaveränderungen, Unwetter, Stürme, Dürre, Feuer und auch Schädlinge – sie alle treffen den Lebensnerv der Wälder.</strong></p>
<p>2020 erging es dem deutschen Wald so schlecht wie noch nie seit Beginn der Erhebungen Anfang der 1980er Jahre. Demnach betrug der Anteil der Bäume mit intakten Baumkronen lediglich 21 Prozent. Gerade in der Corona-Zeit suchten und suchen viele Menschen die Ruhe und Erholung im Wald. Aber: Was wissen sie von diesem Lebensraum?</p>
<p>Der Wald ist schlicht ein wertvoller Teil der Heimat, faszinierend. Die allgemeine Vision: gesunde Mischwälder, die dem Klimawandel gewachsen sind. Gerade in der heutigen Zeit muss sich die Regierung mit aller Kraft um die anderen großen Krisen kümmern. Er darf diese dabei nicht gegeneinander ausspielen, wichtige Klimaziele nicht für kurzfristige Erleichterungen opfern. Der Klimawandel ist und bleibt eine der größten Krisen der Menschheit, auch wenn seine Auswirkungen nicht so plötzlich und unmittelbar zu sehen sind wie die eines Krieges oder die einer Pandemie.</p>
<p>Wie sehr die Klimaveränderungen auch unser Leben verändern werden kann man im Bericht des Weltklimarats nachlesen: Die Erdoberfläche erwärmt sich deutlich schneller als angenommen.<br />
So könnte es schon 2030 im Schnitt 1,5 Grad wärmer auf der Welt sein als im vorindustriellen Zeitalter. Die Folgen wären Dürren, Überschwemmungen oder Wirbelstürme. Demzufolge muss mehr Energie aus Wind, Sonne und Wasser gewonnen werden.</p>
<p style="text-align: left;">Ganz allgemein muss abschließend festgehalten werden, dass nur gepflegte und nachhaltig bewirtschaftete Wälder wichtige Funktionen für die Bevölkerung und für die Minderung des Klimawandels leisten. Zu all der Problematik wurde vor etlichen Jahren zum Thema „Klima und Klimawandel – Auswirkungen auf den Wald“ von der Stadtforstverwaltung Augsburg und dem Naturpark Augsburg – Westliche Wälder e.V. ein Waldinformationspfad errichtet. Dieser beginnt in Diedorf am Ende der Wellenburger Straße und informiert über das Ökosystem Wald mit seinen heimischen und fremdländischen Baumarten vor dem Hintergrund des Klimawandels. Auf einer Länge von 2,2 km können in 1,5 bis 2 Stunden (zu Fuß) viele Eindrücke und Waldbilder erlebt und entdeckt sowie an 12 Stationen Interessantes und Wissenswertes darüber erfahren werden. In der Zusammenfassung darf noch zum Abschluss auf den Kohlenstoffkreislauf hingewiesen werden.</p>
<p style="text-align: left;">Voraussetzung für das Wachstum der Wälder und des gesamten Lebens auf der Erde ist die Fähigkeit von Pflanzen, unter Einwirkung der Sonnenstrahlung Kohlendioxid (CO2) und Wasser in Zucker und Sauerstoff umzuwandeln (Photosynthese). Von dieser Kohlenstoffspeicherung in lebendem Holz, Totholz, Waldböden und in den Holzprodukten leisten Wälder einen wirkungsvollen Beitrag zum Klimaschutz. Das beim Wachstum in den Bäumen gespeicherte CO 2 wird, auch wenn sie zu Holzprodukten verarbeitet werden, langfristig der Atmosphäre entzogen. Zudem bildet der Wald neuen Lebensraum für Tiere und Pflanzen und leistet einen Beitrag zur Lebensqualität, indem er zur Erholung einlädt und zur Lärmreduzierung beiträgt. Aus all den genannten Gründen müssen wir zusehen, dass keine Waldflächen mehr verloren gehen. Stattdessen sollen Wälder weiter wachsen…</p>
<p style="text-align: right;">Text/Fotos: Forstrat a. D. Hermann Stadler</p><p>The post <a href="https://auensee.de/wald-ist-aktiver-klimaschutz/">Wald ist aktiver Klimaschutz</a> first appeared on <a href="https://auensee.de">auensee</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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