Japan-Spende aus Schülerhand

Japan-Spende aus Schülerhand


Das Schicksal der Erdbeben- und Tsunami-Opfer in Japan hat 23 Augsburger Schüler so sehr bewegt, dass sie nun mit Unterstützung aus der Elternschaft und unter der Schirmherrschaft der Deutsch-Japanischen Gesellschaft in Augsburg und Schwaben eine Tombola auf dem Augsburger Königsplatz unter dem Motto „Help Japan“ organisiert haben. Zahlreiche Firmen hatten hierfür Gastro- und Einkaufsgutscheine als Preise gestiftet. Bei der Aktion kamen knapp 1540 Euro zusammen. Rund 770 Euro flossen auf das Spendenkonto von „Stadtbergen hilft“, ein Projekt das Christoph Schmid aus dem Stadtberger Kulturamt koordiniert. Die andere Hälfte kommt einem Hilfsprojekt der Hakuin-Zen-Gemeinschaft Deutschland in Dinkelscherben zugute. Die symbolische Scheckübergabe fand im Stadtberger Rathaus im Beisein des ersten Bürgermeisters Dr. Ludwig Fink statt. Fink und Schmid freuten sich sichtlich über das Engagement, würdigten aber auch die Aktionen anderer Akteure wie die Parkschule Stadtbergen (1250 Euro aus einer Backaktion), die Grundschule Leitershofen, die drei örtlichen Kindergärten (insgesamt 600 Euro) sowie zahlreiche Einzelpersonen, Vereine und Firmen. Die Hilfe, so war zu erfahren, kommt aus ganz Deutschland. Innerhalb von etwa vier Wochen habe man rund 55 000 Euro zusammentragen können. Fink appellierte, jetzt nicht nachzulassen. „Wir sind um jede weitere Spende froh.“ Nach wie vor gibt es im Rathaus, im Marktkauf, im Buchladen „BUCH in STAdtBergEN“ und in den Marktkauffilialen in Stadtbergen und Göggingen Papier-Kraniche zu erwerben. Gesammelt wird zudem in der Region unter anderem beim Japanischen Frühlingsfest im Botanischen Garten (8. Mai), beim Benefizkonzert für Fukushima im Bürgersaal Stadtbergen (22. Mai) und beim Japan-Nachmittag im Rahmen des Stadtberger Stadtfests (4. Juni). Wer helfen möchte, kann auch das Spendenkonto nutzen. Es lautet: Spendenkonto Fukushima, Konto: 30232664, BLZ: 72050101 Kreissparkasse Augsburg.  (Text/Bild: Daniela Ziegler)