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	<description>Monatsmagazine für Augsburg und Umgebung</description>
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		<title>Zum Titelbild</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gunnar Olms &#124; CH]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Oct 2026 11:54:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stadtberger Bote]]></category>
		<category><![CDATA[SB2610]]></category>
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					<description><![CDATA[„Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm, es hat von lauter Purpur ein Mäntlein um…“ Liebe Stadtbergerinnen und Stadtberger, … erinnern Sie sich noch <a class="mh-excerpt-more" href="https://auensee.de/zum-titelbild-18/" title="Zum Titelbild">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm, es hat von lauter Purpur ein Mäntlein um…“</p>
<p><strong>Liebe Stadtbergerinnen und Stadtberger,</strong></p>
<p>… erinnern Sie sich noch an Ihre Kinderzeit? An dieses bekannte Rätsellied für Kinder. – Nun ist es wieder so weit. Hagebutten, Kastanien und Schlehen sind die wilden Früchte, die zurzeit im Herbst geerntet werden können. Vielleicht haben Sie auch schon Vogelbeeren (Ebereschen), Aronia, Mispeln oder Kornelkirsche gesammelt und verarbeitet. Meist aber wandern Apfel und Birne in den hauseigenen Erntekorb, manchmal auch noch Quitte – ein unterschätztes einheimisches Superfood, wie ich neulich lernen durfte. So soll das Lutschen von Quittenkernen bei Halsweh helfen. Nur sollten die Kerne danach entsorgt und nicht geschluckt werden. Auf jeden Fall können wir auch dieses Jahr nach einem heißen und trockenen Sommer nicht über die Ernte klagen.</p>
<p>Erntedank zählt wohl zu den ältesten Feiertagen der Weltgeschichte. Hing doch oft die Existenz der Menschen am Ertrag ihrer Felder. Während traditionsgemäß Tomate, Gurke, Möhre, Bohne und Zucchini in deutschen Gärten angebaut werden, sieht man zunehmend auch andere Früchte wachsen, die bisher weniger bekannt waren. Geschickten Gärtnern gelingt beispielsweise auch der Melonenanbau, Paprika, Auberginen und Spargel werden kultiviert und auch Chayoten. Auf dem Bild halte ich diese kürbisähnlichen, grünen Früchte in der Hand. Ihr festes Fruchtfleisch schmeckt ähnlich wie Zucchini oder Gurke mit einem Einschlag von Kohlrabi und einer leicht süßlichen Note. Man kann diese roh als Salat essen, anbraten oder zu Aufläufen verarbeiten. Vielleicht wäre das auch etwas für Sie? Die Chayotepflanze kommt mit wenig Wasser und Dünger aus, sodass sie für die zunehmend wärmeren und trockenen Sommer geeignet ist und trägt bis zu 250 Früchte, wenn man diese an Pergola oder Hauswand sich ausdehnen lässt.</p>
<p>Ihr Bürgermeister<br />
Paulus Metz</p>
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		<title>Spatenstich für neues Friedensdenkmal an der St. Nikolaus-Kirche</title>
		<link>https://auensee.de/spatenstich-fuer-neues-friedensdenkmal-an-der-st-nikolaus-kirche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gunnar Olms &#124; CH]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Oct 2026 11:53:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stadtberger Bote]]></category>
		<category><![CDATA[SB2610]]></category>
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					<description><![CDATA[Das neue Friedensdenkmal an der St. Nikolaus-Kirche in Stadtbergen nimmt Gestalt an. Mit dem Spatenstich haben nun Stadtbergens Erster Bürgermeister Paulus Metz und Zweiter Bürgermeister <a class="mh-excerpt-more" href="https://auensee.de/spatenstich-fuer-neues-friedensdenkmal-an-der-st-nikolaus-kirche/" title="Spatenstich für neues Friedensdenkmal an der St. Nikolaus-Kirche">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das neue Friedensdenkmal an der St. Nikolaus-Kirche in Stadtbergen nimmt Gestalt an. Mit dem Spatenstich haben nun Stadtbergens Erster Bürgermeister Paulus Metz und Zweiter Bürgermeister Michael Smischek gemeinsam mit Vertretern der katholischen Kirche, des beauftragten Architekturbüros, des Soldaten- und Veteranenvereins sowie dem anwesenden Historiker und Stadtrat Dr. Fabian Münch den Startschuss für die Neugestaltung des Gedenkortes gegeben.</p>
<p>Über Jahrzehnte befand sich das Denkmal für die Gefallenen und Opfer des Ersten und Zweiten Weltkrieges am Vorplatz des ehemaligen Pfarrheims St. Nikolaus. Mit der Einrichtung einer Kinderbetreuung im ehemaligen Pfarrheim und der Nutzung des Vorplatzes als Spielfläche waren die beiden Nutzungen jedoch nicht miteinander vereinbar. Zunächst wurde daher eine Übergangslösung geschaffen. Nach Gesprächen zwischen der katholischen Kirche, Vertretern des Soldaten- und Veteranenvereins und der Stadt wurde schließlich das Areal rund um den Kirchenvorplatz von St. Nikolaus als neuer Standort festgelegt.</p>
<p>Das neue Friedensdenkmal ist in mehrere Bereiche gegliedert. Den zentralen Gedenkort bildet der nordwestliche Kirchenvorplatz im Übergang zum Friedhof. Dort wird das Reiterstandbild des heiligen Georg mit der zugehörigen Inschrift, einem Erinnerungstext sowie den Namen der Gefallenen des Ersten Weltkrieges zusammengeführt. Von diesem zentralen Bereich führt ein „Weg des Erinnerns“ um die St. Nikolaus-Kirche. An den einzelnen Stationen des „Weg des Erinnerns“ werden „Grabsteine“ mit jeweils zwei Tafeln, auf denen Opfer des Zweiten Weltkrieges aufgeführt sind, aufgestellt. Auf den einzelnen Grabsteinen werden QR-Codes angebracht: Wer diese mit seinem Smartphone scannt, erhält Informationen zum konkreten Schicksal der auf den Tafeln erwähnten Opfer.</p>
<p>Um von möglichst vielen auf den Tafeln aufgeführten Opfern des Zweiten Weltkrieges das Schicksal digital darstellen zu können, bittet die Stadt Stadtbergen um Mithilfe: Bürgerinnen und Bürger, die Sterbebildchen oder Frontbriefe von im Zweiten Weltkrieg gefallenen Angehörigen, die auf den Tafeln des Friedensdenkmals erwähnt werden, besitzen, werden gebeten, diese der Stadt Stadtbergen zur Verfügung zu stellen.</p>
<p>Auch Sitzbänke sind Bestandteil des neuen „Weg des Erinnerns“. Sie sollen entlang der einzelnen Stationen zum Verweilen, zur persönlichen Auseinandersetzung und zum Gedenken einladen. Für die Errichtung der Bänke sind Spenden willkommen. Bürgerinnen und Bürger sowie weitere Unterstützer können somit einen Beitrag zur Gestaltung des neuen Friedensdenkmals leisten.</p>
<p>Das neue Friedensdenkmal soll zur Auseinandersetzung mit der Geschichte anregen und zu einer aktuellen, lebendigen und dynamischen Erinnerungskultur beitragen. Stadtbergens Erster Bürgermeister Paulus Metz betont: „Mit dem neuen Friedensdenkmal schaffen wir einen würdigen Ort der Erinnerung, der zugleich einen Blick auf die Geschichte unserer Stadt und die Schicksale der Menschen ermöglicht, die von den beiden Weltkriegen betroffen waren.“</p>
<p>Die feierliche Einweihung des neuen Friedensdenkmals ist zum diesjährigen Volkstrauertag vorgesehen.</p>
<p>Martin Bruckmeier, Stadt Stadtbergen</p>
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		<title>Präventionstag in Stadtbergen</title>
		<link>https://auensee.de/praeventionstag-in-stadtbergen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gunnar Olms &#124; CH]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Oct 2026 11:48:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stadtberger Bote]]></category>
		<category><![CDATA[SB2610]]></category>
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					<description><![CDATA[Praktische Tipps und ein klares Signal für mehr Vorsorge Die Veranstaltung zum Bayerischen Präventionstag der Gesundheitspolitikerin Carolina Trautner, MdL, hat im Pfarrsaal Maria Hilf in <a class="mh-excerpt-more" href="https://auensee.de/praeventionstag-in-stadtbergen/" title="Präventionstag in Stadtbergen">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Praktische Tipps und ein klares Signal für mehr Vorsorge</h2>
<p>Die Veranstaltung zum Bayerischen Präventionstag der Gesundheitspolitikerin Carolina Trautner, MdL, hat im Pfarrsaal Maria Hilf in Stadtbergen ein eindrucksvolles Zeichen gesetzt: Der Saal war gut gefüllt, die Stimmung lebendig – und das Interesse der Bürgerinnen und Bürger an ihrer eigenen Gesundheit größer denn je. Zwei Fachvorträge, ein praktischer Mitmach-Teil, Gesundheitsmessungen und ein frisches Buffet der Frauen Union machten den Nachmittag zu einem Erlebnis, das weit über bloße Information hinausging.</p>
<p>Den Auftakt machte Marion Heimbach, Referentin für Hauswirtschaft und Ernährung beim Bildungswerk des Bayerischen Bauernverbandes – und selbst auf einem landwirtschaftlichen Betrieb im Nebenerwerb tätig. Unter dem Titel „Kleine Schritte mit großer Wirkung“ machte sie deutlich, was Wissenschaft und Alltagserfahrung längst belegen: Wer gut isst, tut sich etwas Gutes – jeden Tag, in jedem Lebensalter.</p>
<p>Heimbach räumte dabei mit gängigen Ernährungsmythen auf. Kohlenhydrate machen nicht automatisch dick – auf Qualität und Menge kommt es an. Teure Lebensmittel sind nicht automatisch gesünder – Haferflocken, Linsen und Kohl seien günstig, nahrhaft und regional. Ihr Plädoyer war klar: Eine ausgewogene Ernährung senkt nachweislich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes Typ 2, Bluthochdruck und Osteoporose – und das ganz ohne Verzicht.</p>
<h3>Bewegung ist Medizin – zum Selbst-Ausprobieren</h3>
<p>Im zweiten Vortrag zog Eva Reichart, 2. Vorständin von Physio Deutschland und ausgewiesene Expertin für Bewegung und Körpergesundheit, die Aufmerksamkeit auf sich. Sie unterstrich, was in der Gesundheitsforschung als gesichert gilt: Bewegung ist eine der wirksamsten Präventionsmaßnahmen überhaupt – zugänglich, kostengünstig und sofort wirksam.</p>
<p>Was den Vortrag von Reichart besonders lebendig machte: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren keine passiven Zuhörerinnen und Zuhörer, sondern aktive Teilnehmer. In einem praktischen Teil der Bewegungstherapie stand der Saal buchstäblich auf – und erlebte am eigenen Körper, wie viel sich mit einfachen Übungen bewegen lässt. Die Begeisterung war spürbar.</p>
<p>Ergänzt wurde das Programm durch ein niedrigschwelliges Angebot, das regen Zuspruch fand: Blutzucker- und Blutdruckmessungen gaben den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, sich ein unmittelbares Bild von ihrer eigenen Gesundheit zu machen. Viele nutzten die Gelegenheit – denn manchmal ist ein kleiner Wert auf einem Gerät der erste wichtige Hinweis und der Beginn von etwas Gutem.</p>
<p>Abgerundet wurde der Nachmittag durch ein gesundes Buffet der Frauen Union Stadtbergen, die die gesamte Veranstaltung mit großem Engagement organisiert hatte. Das Buffet – frisch, regional und durchdacht zusammengestellt – kam bei den Gästen ausgezeichnet an und bewies: Gesund essen kann auch einfach lecker schmecken.</p>
<p>Carolina Trautner, Mitglied im Gesundheitsausschuss des Landtags und Vorsitzende des Landesgesundheitsrats, zeigte sich nach der Veranstaltung begeistert von der Resonanz und zog ein klares Fazit:</p>
<p>„Der heutige Tag hat mir einmal mehr gezeigt: Die Menschen wollen sich um ihre Gesundheit kümmern – sie brauchen dafür nur die richtigen Impulse und das richtige Umfeld. Genau das wollten wir bieten. Prävention ist keine Frage des Alters und keine Frage des Geldbeutels. Es sind die kleinen Gewohnheiten, die wir jeden Tag leben, die unsere Gesundheit langfristig prägen. Hier in Stadtbergen haben wir dafür ein starkes Zeichen gesetzt.“</p>
<p>Bilder: Stephan Dölle</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>75 Jahre Schützenverein Stadtbergen</title>
		<link>https://auensee.de/75-jahre-schuetzenverein-stadtbergen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gunnar Olms &#124; CH]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Oct 2026 11:43:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stadtberger Bote]]></category>
		<category><![CDATA[SB2610]]></category>
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					<description><![CDATA[Jubiläumswochenende im Zeichen von Gemeinschaft, Tradition und Zukunft Mit einem abwechslungsreichen Festwochenende hat der Schützenverein Stadtbergen sein 75-jähriges Bestehen gefeiert. Zwei Tage lang stand das <a class="mh-excerpt-more" href="https://auensee.de/75-jahre-schuetzenverein-stadtbergen/" title="75 Jahre Schützenverein Stadtbergen">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Jubiläumswochenende im Zeichen von Gemeinschaft, Tradition und Zukunft</h3>
<p>Mit einem abwechslungsreichen Festwochenende hat der Schützenverein Stadtbergen sein 75-jähriges Bestehen gefeiert. Zwei Tage lang stand das Vereinsgelände ganz im Zeichen von Gemeinschaft, Tradition und modernem Schießsport. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, den Verein kennenzulernen, gemeinsam zu feiern und auf eine bewegte Vereinsgeschichte zurückzublicken.</p>
<p>Den Auftakt bildete am Samstag ein großer Familientag mit Tag der offenen Tür. Von Beginn an herrschte reger Betrieb im Schützenheim in der Gotenstraße. Beim Schnupperschießen konnten sich Interessierte am Schießstand selbst ausprobieren, während sich Besucher am Informationsstand über den modernen Schießsport und das Vereinsleben informierten. Für die jüngsten Gäste warteten eine Hüpfburg, eine Button-Maschine und zahlreiche weitere Mitmachangebote.</p>
<p>Ein weiterer Höhepunkt war die Schützen-Olympiade. An verschiedenen Stationen – darunter Sportschießen, Soccer-Dart und Leitergolf – konnten Kinder, Jugendliche und Erwachsene ihr Geschick unter Beweis stellen. Mehr als 100 Teilnehmer konnten sich so einen der begehrten Preise sichern. Mittags sorgten Spezialitäten vom Grill, ein großes Kuchenbuffet und nachmittags der Foodtruck „Burger7“ aus Stadtbergen für das leibliche Wohl. Am Abend ging das Fest nahtlos in eine Schützenparty mit Barbetrieb über, bei der Mitglieder, Freunde und Gäste gemeinsam bis in die Nacht feierten.</p>
<p>Der Sonntag begann traditionell mit einem Weißwurstfrühschoppen, der vom Musikverein Leitershofen musikalisch umrahmt wurde. Im Anschluss beeindruckten die Stadtberger Salutschützen mit ihrem Auftritt, bevor der offizielle Festakt begann. Zahlreiche Ehrengäste aus Politik, dem Schützengau Augsburg sowie Vertreter vieler befreundeter Vereine, darunter auch die Vertretung des Partnervereins aus Spalt in Franken, waren der Einladung gefolgt und unterstrichen damit die enge Verbundenheit des Schützenvereins mit dem gesellschaftlichen Leben in Stadtbergen.</p>
<p>In seiner Festrede zeichnete der 1. Vorsitzende Markus Hinterhuber die Entwicklung des Vereins von den Anfängen bis heute nach. Er erinnerte daran, dass nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst der Schützenverein „Hubertus“ gegründet wurde und wenige Jahre später ein zweiter Verein „Almenrausch“ entstand. Mit dem Zusammenschluss beider Vereine im Jahr 1978 wurde schließlich der heutige Schützenverein Stadtbergen geschaffen. Auch der Bau des eigenen Schützenheims im Jahr 1983 und die Fahnenweihe 1988 seien wichtige Meilensteine der Vereinsgeschichte gewesen. Gleichzeitig gedachte der Vorsitzende den Persönlichkeiten, die den Verein über Jahrzehnte geprägt und mit großem persönlichem Einsatz weiterentwickelt haben.</p>
<p>Dabei machte er deutlich, dass die Geschichte des Vereins vor allem von den Menschen geschrieben wurde, die Verantwortung übernommen und sich ehrenamtlich engagiert haben. Stellvertretend erinnerte er an langjährige Vorsitzende und Funktionsträger, deren Einsatz den Verein bis heute prägt. „Unser Verein lebt von der Veränderung, aber er besteht durch seine Fundamente“, betonte er und schlug damit die Brücke zwischen Tradition und Zukunft.</p>
<p>Einen besonderen Schwerpunkt legte er auf die Entwicklung des Vereinslebens. Während früher vor allem Geselligkeit und Kameradschaft im Mittelpunkt gestanden hätten, sei heute der sportliche Wettkampf stärker in den Fokus gerückt. Die zahlreichen sportlichen Erfolge der vergangenen Jahre seien Ausdruck dieser Entwicklung und machten den Verein weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Gleichzeitig mahnte er jedoch, den eigentlichen Kern eines Vereins nicht aus den Augen zu verlieren. Gemeinschaft, gegenseitige Unterstützung und das Miteinander seien ebenso wichtig wie sportliche Leistungen.</p>
<p>Mit Blick auf die kommenden Jahre rückte insbesondere die Jugendarbeit in den Mittelpunkt der Festrede. Die Zukunft des Vereins liege in den Händen der jungen Generation, betonte der Vorsitzende. Es gelte, Kindern und Jugendlichen nicht nur den Schießsport näherzubringen, sondern sie auch für das Vereinsleben und das Ehrenamt zu begeistern. Besonders würdigte er die erfolgreiche Arbeit der Jugendleitung unter der Führung von Daniela Sykora, der amtierenden Sportlerin des Jahres in Stadtbergen, der es gelungen sei, eine lebendige und engagierte Schützenjugend aufzubauen, die sich sowohl sportlich als auch als Gemeinschaft hervorragend entwickelt habe.</p>
<p>Großen Raum nahm auch der Dank an die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer ein. Bereits in seiner Begrüßung hatte der Vorsitzende darauf hingewiesen, dass ein Fest dieser Größenordnung für einen vergleichsweise kleinen Verein eine enorme Herausforderung darstelle. Umso größer sei die Wertschätzung für alle, die in den vergangenen Monaten unzählige Stunden in die Vorbereitung investiert hätten. Sein Dank galt dem Festausschuss ebenso wie den vielen Helferinnen und Helfern, die beim Auf- und Abbau, in der Küche, im Ausschank oder im Hintergrund zum Gelingen des Jubiläums beigetragen hatten. „Ehrenamt ist keine Arbeit, die nicht bezahlt wird. Es ist Arbeit, die unbezahlbar ist“, zitierte er und unterstrich damit die Bedeutung des freiwilligen Engagements für das Vereinsleben.</p>
<p>Den feierlichen Abschluss des Festakts bildete die Ehrung von Menschen, die den Schützenverein Stadtbergen über viele Jahre hinweg geprägt haben. Gemeinsam mit dem 1. Gauschützenmeister Stefan Sohr wurden langjährige und verdiente Mitglieder für ihre Treue und ihr außergewöhnliches Engagement ausgezeichnet. Josef Baindl wurde für 15 Jahre Mitgliedschaft im Schützenverein Stadtbergen und Adolf Schnürch für 60 Jahre Mitgliedschaft im Bayerischen Sportschützenbund (BSSB) geehrt. Miriam Kirchner und Daniela Sykora wurden vom Schützenbezirk Schwaben bzw. vom BSSB für ihr Engagement im Jugendbereich ausgezeichnet. Martin Boxler (Silber) und Guntram Kiederle (Gold) erhielten Ehrennadeln des Schützenbezirks für ihre Arbeit in der sportlichen Leitung bzw. der Vereinsführung. Zudem wurde die eigens zum 75-jährigen Jubiläum gestiftete Festscheibe an die Gewinnerin Michaela Walter überreicht.</p>
<p>Ein weiterer Höhepunkt war die Übergabe der Erlöse aus dem Jubiläums-Schießen an die Stille Hilfe Stadtbergen. Markus Hinterhuber überreichte Bürgermeister Paulus Metz stellvertretend den symbolischen Scheck über 433 € und unterstrich mit der Spende die enge Verbundenheit des Schützenvereins Stadtbergen mit der Stadt und seine Verantwortung über das Vereinsleben hinaus.</p>
<p>Für einen besonderen Moment sorgte schließlich die Ernennung von Herbert Franz zum Ehrenmitglied. Mit dieser höchsten Auszeichnung würdigte der Verein seinen jahrzehntelangen, außergewöhnlichen Einsatz. Über viele Jahre hinweg prägte Herbert Franz als 2. Vorstand und Verantwortlicher des Wirtschaftsbetriebs die Entwicklung des Vereins maßgeblich. Gleichzeitig wurde Herbert Franz mit der Ehrennadel in Gold des Schützengau Augsburg ausgezeichnet. Sichtlich überrascht war auch Markus Hinterhuber, der vom Gauschützenmeister mit der Ehrennadel des BSSB „In Anerkennung“ seiner Dienste als 1. Vorstand gewürdigt wurde.</p>
<p>Beim anschließenden gemeinsamen Mittagessen klang das Jubiläumswochenende in geselliger Atmosphäre aus. Die große Besucherresonanz, die vielen positiven Gespräche und das starke Miteinander machten deutlich, dass der Schützenverein Stadtbergen auch nach 75 Jahren ein lebendiger und unverzichtbarer Bestandteil des Stadtlebens ist. Das Jubiläum zeigte eindrucksvoll, dass Tradition und Moderne kein Widerspruch sind, sondern sich im Vereinsleben erfolgreich ergänzen. Mit diesem gelungenen Festwochenende hat der Schützenverein Stadtbergen nicht nur seine Geschichte gewürdigt, sondern zugleich ein starkes Zeichen für die Zukunft gesetzt.</p>
<p>Markus Hinterhuber</p>
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