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	<title>SA2401 - auensee</title>
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	<description>Monatsmagazine für Augsburg und Umgebung</description>
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	<title>SA2401 - auensee</title>
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		<title>Zum Titelbild</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gunnar Olms &#124; CH]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jan 2024 22:47:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Augsburger SüdAnzeiger]]></category>
		<category><![CDATA[SA2401]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Abend des 1. Januar hieß die Bläsergruppe Inningen, der Männergesangsverein, die Arbeitsgemeinschaft der örtlichen Vereine, die SchulFreunde Inningen e.V. und viele Gäste aus dem Stadtteil das neue Jahr willkommen. Diese Veranstaltung entwickelt sich zunehmend zu einer beliebten Tradition.</p>
<p>In seiner Grußrede erinnerte der Arge-Vorsitzende Peter Oßwald kurz an das vergangene Jahr 2023, das, trotz Katastrophen, Krieg und Krankheiten, Hoffnung für die Zukunft lasse. Wer sich im Laufe des Abends dem Publikum anschloss oder auch nur am Dorfplatz vorbeiging, mag sich vielleicht unwillkürlich gefragt haben: &#8222;Ja, ist denn heute noch Weihnachten?&#8220; &#8211; in Anlehnung an den Werbeslogan des kürzlich und viel zu früh verstorbenen Franz Beckenbauer. Es erklangen doch stimmungsvolle Weihnachtslieder, oft vom Publikum mitgesungen. Ja, es ist noch Weihnachten; die Weihnachtszeit endet mit Mariä Lichtmess am 2. Januar, dem Tag, an dem seit Alters der Christbaum entsorgt wird (Übrigens, der letzte Tag, an dem ihn die Stadt abholt – siehe Seite 20).</p>
<p>„Es ist ein Ros entsprungen”, „Süßer die Glocken nie klingen”, „Macht hoch die Tür,” &#8230; alles mehr oder weniger textsicher mitgesungen.</p>
<p>Text / Fotos: Gunnar Olms</p><p>The post <a href="https://auensee.de/suedanzeiger/">Zum Titelbild</a> first appeared on <a href="https://auensee.de">auensee</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Geschichten aus der Geschichte</title>
		<link>https://auensee.de/suedanzeiger-2-2-2-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gunnar Olms &#124; CH]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jan 2024 22:46:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Augsburger SüdAnzeiger]]></category>
		<category><![CDATA[SA2401]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Historische Betrachtungen von Heinz Münzenrieder Bis 1646 gab es in Göggingen ein Fuggerschloss. Die Augsburger Dominikaner erwarben das zerstörte Anwesen. Dann entstand dort ein Gartengut. <a class="mh-excerpt-more" href="https://auensee.de/suedanzeiger-2-2-2-2/" title="Geschichten aus der Geschichte">[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="flex flex-grow flex-col max-w-full">
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<p><strong>Historische Betrachtungen von Heinz Münzenrieder</strong></p>
<p>Bis 1646 gab es in Göggingen ein Fuggerschloss. Die Augsburger Dominikaner erwarben das zerstörte Anwesen. Dann entstand dort ein Gartengut.</p>
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<p>In Göggingen spricht man von einem Fuggerschlösschen. Offensichtlich ist hier die Erinnerung stärker als die Realität. Richtig ist, dass am Platz des jetzigen Alten Rathauses einmal ein stolzes Fuggerschloss stand. Dieses wurde aber im Dreißigjährigen Krieg – als die bösen Schweden und Franzosen Augsburg belagerten – im Jahre 1646 völlig zerstört. Und um das Jahr 1656 erwarben die Augsburger Dominikaner die traurigen Überreste des Schlosses und konzipierten dort ein Gartengut. Nach mehreren Besitzwechseln erwarben schließlich 1866 die von Stetten das Anwesen.</p>
<p>Nach der Verheiratung von Eugenie von Stetten mit dem Bankier und Kommerzienrat Ernst Schmid bewohnten diese die herrschaftliche Liegenschaft. Ernst Schmid war vermögender Teilhaber der Augsburger Bank Friedrich Schmid &amp; Co, eines der damals bedeutendsten Finanzhäuser in Süddeutschland. Und der Herr Kommerzienrat war – unterstützt durch die Frau Gemahlin – ein Wohltäter erster Ordnung. So stellte er der Marktgemeinde selbstlos den Bauplatz zur Errichtung der 1892 eröffneten Schubertschule zur Verfügung und erwarb das Grundstück für die 1912 eingeweihte Evangelische Dreifaltigkeitskirche.</p>
<p>Im Gögginger Rathaus wurde ein Stück bayerischer Kommunalgeschichte geschrieben. Als schließlich das Budget der Kirchengemeinde wegen des Neubaus aus dem Ruder lief, kam wiederum – wie sollte es auch anders sein – Ernst Schmid zu Hilfe. Eugenie und Ernst Schmid beschritten ihren großherzigen Weg konsequent weiter: 1938 ist die Marktgemeinde Göggingen stolze Erbin des Schmid&#8217;schen Besitzes. Bis 1945 wird dann das Anwesen durch verschiedene örtliche NS-Organisationen zweckentfremdet, ehe dort das zerstörte Augsburger Landratsamt eine vorübergehende Bleibe findet.</p>
<p>Anfang der 1950er Jahre verlegen die Gögginger ihr zu eng gewordenes Rathaus dorthin. Die Bürgermeister Otto Miehle und Karl Mögele residieren jetzt hier. Und ein Stück bayerische Kommunalgeschichte wird dort auch geschrieben: Sowohl die 1000-Jahrfeier und die Stadterhebung 1969 als auch die schon drei später erfolgende ungeliebte Eingemeindung werden von hier aus „betreut“. Solch ein „Hick-Hack“ wird es sonst nirgendwo gegeben haben. 1972 übernimmt dann die Stadt Augsburg das ehrwürdige Gebäude, in dem heute örtliche Institutionen untergebracht sind.</p>
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		<title>Aus dem Polizeibericht</title>
		<link>https://auensee.de/suedanzeiger-2-2-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gunnar Olms &#124; CH]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jan 2024 22:36:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Augsburger SüdAnzeiger]]></category>
		<category><![CDATA[SA2401]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Haunstetten: Haltestelle beschädigt Am Mittwoch, dem 03.01.2024, beschädigte ein bislang unbekannter Täter zwei Haltestellen. Gegen 17.50 Uhr beschmierte der bislang unbekannte Täter zunächst die Haltestelle <a class="mh-excerpt-more" href="https://auensee.de/suedanzeiger-2-2-2/" title="Aus dem Polizeibericht">[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Haunstetten: Haltestelle beschädigt</strong></p>
<p>Am Mittwoch, dem 03.01.2024, beschädigte ein bislang unbekannter Täter zwei Haltestellen. Gegen 17.50 Uhr beschmierte der bislang unbekannte Täter zunächst die Haltestelle „Auf dem Nol“ mit Farbe. Anschließend fuhr der Täter offenbar mit dem Bus in die Inninger Straße und beschmierte dort wiederum die Haltestelle. Ein Passant beobachtete den Vorfall und verständigte die Polizei. Ersten Schätzungen zufolge entstand ein Sachschaden von rund 500 Euro. Die Polizei ermittelt nun wegen Sachbeschädigung und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0821/323-2710.</p>
<p><strong>Haunstetten, S.brunn: Nach Unfall geflüchtet</strong></p>
<p>Am Samstag, 30.12.2023, verursachte eine bislang unbekannte Person einen Verkehrsunfall und flüchtete anschließend. Die Polizei ermittelt nun nach dieser Person. Im Zeitraum von 09.40 Uhr bis 10.00 Uhr stand ein Opel Corsa geparkt in der Hofackerstraße auf Höhe der Hausnummer 19. Dabei wurde der Opel im Heckbereich von einem anderen Fahrzeug touchiert. Die unfallverursachende Person flüchtete anschließend. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 500 Euro. Die Polizeiinspektion Augsburg Süd bittet Unfallzeugen, sich unter Tel. 0821/323-2710 zu melden.</p>
<p><strong>Haunstetten: Unfallflucht</strong></p>
<p>Am Donnerstag, 28.12.2023, kam es zu einer Unfallflucht im Unteren Talweg. In der Zeit von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr beschädigte ein bislang unbekannter Autofahrer einen geparkten Skoda auf dem Parkplatz eines Möbelhauses. Der unbekannte Autofahrer entfernte sich offenbar, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Es entstand ein Sachschaden von rund 5.000 Euro. Die Polizei ermittelt nun wegen Unerlaubten Entfernens vom Unfallort. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Augsburg Süd unter der Telefonnummer 0821/323-2710 entgegen.</p>
<p><strong>Göggingen: Trickbetrug</strong></p>
<p>Bereits am Samstag, 30.12.2023, erbeuteten Trickbetrüger die EC-Karte eines 70-Jährigen in der Bürgermeister-Aurnhammer-Straße. Gegen 09.15 Uhr wollte der 70-Jährige an einem Geldautomaten Bargeld abheben. Hierbei warf ein bislang unbekannter Täter unvermittelt Geldscheine auf das Bedienfeld des Automaten, wodurch der 70-Jährige abgelenkt wurde. Anschließend nahm der Täter das Bargeld wieder an sich und entwendete hierbei offenbar auch die zwischenzeitlich ausgeworfene EC-Karte des 70-Jährigen. Im Anschluss nutzte der Täter die EC-Karte für zwei Bargeldabhebungen im insgesamt niedrigen vierstelligen Bereich. Die Kriminalpolizei Augsburg ermittelt nun wegen Trickdiebstahls und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0821/323-3810.</p><p>The post <a href="https://auensee.de/suedanzeiger-2-2-2/">Aus dem Polizeibericht</a> first appeared on <a href="https://auensee.de">auensee</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Riedlbergers Hofverkauf hat täglich viele Stunden auf!</title>
		<link>https://auensee.de/suedanzeiger-2-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gunnar Olms &#124; CH]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jan 2024 22:33:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Augsburger SüdAnzeiger]]></category>
		<category><![CDATA[SA2401]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Da Selbstbedienung, wenn wer mag, auch sonntags und am Feiertag! An Weihnachten eröffnete Familie Riedlberger ihren kleinen SB-Hofladen und traf mit ihrem kleinen, aber speziellen <a class="mh-excerpt-more" href="https://auensee.de/suedanzeiger-2-2/" title="Riedlbergers Hofverkauf hat täglich viele Stunden auf!">[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Da Selbstbedienung, wenn wer mag,<br />
auch sonntags und am Feiertag!</h3>
<p>An Weihnachten eröffnete Familie Riedlberger ihren kleinen SB-Hofladen und traf mit ihrem kleinen, aber speziellen Angebot gleich auf erfreute Kundschaft: Heiligabend, ein Sonntag, Christkindlmärkte geschlossen – woher frisches Bio-Gemüse bekommen für überraschend angesagte Gäste?</p>
<p>Nun, immerhin zwei Sorten Kartoffeln (fest und vorwiegend festkochend) hat Sabine Riedlberger bei unserem Fototermin im Regal. Und auch Karotten (garantiert ungewaschen, also voller Nährstoffe) und Rote Bete. In der Honig-Ecke finden sich die Produkte vom „Honigsammler“ aus dem südlichen Landkreis.</p>
<p>Und die Öffnungszeiten? „Zur Zeit täglich von 8 Uhr bis Sonnenuntergang, wie es sich entwickelt, entscheiden unsere Kundinnen und Kunden.“ Der Verkauf erfolgt in Selbstbedienung (womit es auch außerhalb der gesetzlichen Ladenöffnungszeiten erlaubt ist). Und die Bezahlung? „Ich setze auf die Ehrlichkeit unserer Kundschaft“, sagt die Bäuerin.</p>
<p>G. Olms</p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://auensee.de/suedanzeiger-2-2/">Riedlbergers Hofverkauf hat täglich viele Stunden auf!</a> first appeared on <a href="https://auensee.de">auensee</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bergbau bei Bergheim</title>
		<link>https://auensee.de/suedanzeiger-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gunnar Olms &#124; CH]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jan 2024 22:29:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Augsburger SüdAnzeiger]]></category>
		<category><![CDATA[SA2401]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Spuren davon als Ziel einer archäologischen Wanderung im Naturpark Westliche Wälder Prof. Dr. Hans Frei Die Umgebung von Augsburg ist wenig mit Bodenschätzen gesegnet. Daher <a class="mh-excerpt-more" href="https://auensee.de/suedanzeiger-2/" title="Bergbau bei Bergheim">[...]</a></p>
<p>The post <a href="https://auensee.de/suedanzeiger-2/">Bergbau bei Bergheim</a> first appeared on <a href="https://auensee.de">auensee</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Spuren davon als Ziel einer archäologischen Wanderung im Naturpark Westliche Wälder</h3>
<p>Prof. Dr. Hans Frei</p>
<p>Die Umgebung von Augsburg ist wenig mit Bodenschätzen gesegnet. Daher wurde in der Vergangenheit jede Gelegenheit zur Gewinnung von Rohstoffen genutzt. Ein Beispiel dafür ist der Abbau von Brauneisenerz in den Westlichen Wäldern unter den eiszeitlichen Schotterablagerungen auf den waldbedeckten Höhenrücken bei Bergheim und Straßberg sowie im Raum Aystetten/Biburg.</p>
<p>Hier finden sich oft Hunderte, ja Tausende von kreisrunden, geschlossenen Hohlformen mit 4-6 Metern Durchmesser und 1-2 Metern Tiefe nebeneinander. Der Volksmund nennt sie Trichtergruben, die auch in der Wanderkarte des Naturparkvereins verzeichnet sind und die man im Gelände leicht ausfindig machen kann.</p>
<p>Archäologische Ausgrabungen haben den sicheren Beweis für die ehemalige Zweckbestimmung der Gruben erbracht. Es handelt sich um bescheidene Reste von ehemals 6-8 Meter tiefen, steilen Schächten, die bei der Suche nach Eisenerzknollen durch den verwitterten Schotter bis zum tonigen Molassesand eingetieft wurden. Dabei kamen die knollenartigen Eisenerzgeoden zu Tage. Die Verhüttung der Erzknollen mit einem Eisengehalt von mehr als 50% erfolgte im einfachen Rennfeuerverfahren mit Holzkohle. Dafür war etwa das Zehnfache der Erzmenge notwendig. Der Schmelzprozess vollzog sich in einem aus Lehm oder Ziegeln gebauten Rennofen. Dabei wurde eine eisenhaltige Luppe von der Schlacke getrennt. Das verwertbare Eisen wurde als Werkstoff für Waffen, Erntegeräte oder Werkzeuge genutzt.</p>
<p>Nach archäologischen Grabungen geht die Bergbautätigkeit auf das Mittelalter, in die Zeit von etwa 750-1000 nach Christus, zurück. In dieser Zeit entstanden die meisten Siedlungen im Umland von Augsburg. Es ist also nicht verwunderlich, dass findige Handwerker den Eisenvorrat im Boden abbauten und verarbeiteten.</p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://auensee.de/suedanzeiger-2/">Bergbau bei Bergheim</a> first appeared on <a href="https://auensee.de">auensee</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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