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	<title>SA2604 - auensee</title>
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	<description>Monatsmagazine für Augsburg und Umgebung</description>
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	<title>SA2604 - auensee</title>
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		<title>Jahreshauptversammlung der Kleingärtner</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gunnar Olms &#124; CH]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 23:09:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Augsburger SüdAnzeiger]]></category>
		<category><![CDATA[SA2604]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ende Februar hielt die Kleingärtnergemeinschaft Göggingen 1977 ihre Jahreshauptversammlung in der PSV-Turnhalle Göggingen ab und konnte dazu neben Stadtrat Matthias Fink und den Vertretern der <a class="mh-excerpt-more" href="https://auensee.de/jahreshauptversammlung-der-kleingaertner/" title="Jahreshauptversammlung der Kleingärtner">[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ende Februar hielt die Kleingärtnergemeinschaft Göggingen 1977 ihre Jahreshauptversammlung in der PSV-Turnhalle Göggingen ab und konnte dazu neben Stadtrat Matthias Fink und den Vertretern der Stadt auch zahlreiche ihrer insgesamt 194 Mitglieder begrüßen.</p>
<p>Die Vorstände informierten über die Entwicklung der vier Kleingartenanlagen des Vereins. Neben den Themen Datenschutz und Grundordnung wurde insbesondere die wirtschaftliche Lage des Vereins eingehend erörtert.</p>
<p>Die Versammlung endete mit guten Wünschen für ein erfolgreiches Gartenjahr und dem Hinweis auf das bevorstehende 50-jährige Jubiläum im nächsten Jahr.</p><p>The post <a href="https://auensee.de/jahreshauptversammlung-der-kleingaertner/">Jahreshauptversammlung der Kleingärtner</a> first appeared on <a href="https://auensee.de">auensee</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Ökumenische Fastenveranstaltung im Roncallihaus</title>
		<link>https://auensee.de/oekumenische-fastenveranstaltung-im-roncallihaus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gunnar Olms &#124; CH]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 23:05:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Augsburger SüdAnzeiger]]></category>
		<category><![CDATA[SA2604]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Transformation – Grund zur Panik: Grund zur Hoffnung von Thomas Seibert, Diplom-Theologe Es gibt Grund zur Hoffnung in einer Welt, die von schwerwiegenden Krisen und <a class="mh-excerpt-more" href="https://auensee.de/oekumenische-fastenveranstaltung-im-roncallihaus/" title="Ökumenische Fastenveranstaltung im Roncallihaus">[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Transformation – Grund zur Panik: Grund zur Hoffnung<br />
von Thomas Seibert, Diplom-Theologe</h3>
<p>Es gibt Grund zur Hoffnung in einer Welt, die von schwerwiegenden Krisen und Ängsten geprägt ist! Die Ökumenische Fastenveranstaltung am 17. März 2026, getragen von der evangelischen Dreifaltigkeitsgemeinde, von den beiden katholischen Pfarreiengemeinschaften in Göggingen, Inningen und Bergheim und von der Neuapostolischen Kirche, hat es gezeigt.</p>
<p>Der engagierte ökumenische Arbeitskreis hat sich dieses wichtige Thema überlegt. Die Idee, den bekannten SZ-Autor und Verfasser mehrerer Spiegel-Bestseller Tobias Haberl einzuladen, hat sich als voller Erfolg erwiesen. Fast hundert Personen waren im Roncallihaus zu Gast.</p>
<p>Zum guten Gelingen des Abends, der vom evangelischen Pfarrer Peter Gürth moderiert wurde, haben auch drei weitere Referierende beigetragen. Matthias Fink, CSU-Mitglied des Stadtrates und Vorsitzender des Ortsverbandes Göggingen, Sarah Kilian, Verantwortliche für die KI-Entwicklung bei einem großen international tätigen Medienkonzern, und Thomas Appel, Führungskraft bei einem weltbedeutenden Nutzfahrzeughersteller, haben das Thema Transformation aus ihren Blickwinkeln beleuchtet. Für einen reichhaltigen Büchertisch sorgte Elke Korinth von der Gögginger Buchhandlung Pfiffigunde.</p>
<p>Tobias Haberl konnte mit seiner sehr angenehmen und feinfühligen Art das Publikum gut mitnehmen. Es war ein ansprechender Wechsel von vorgetragenen Passagen seines Buches „Unter Heiden“ und Gespräch mit den Menschen. Sein Ausgangspunkt und der Grund seines Buches waren die außergewöhnlich vielen Reaktionen auf seinen Text „Unter Heiden“, der kurz vor Ostern 2023 im SZ-Magazin erschienen war.</p>
<p>„Ein persönliches Essay darüber, dass ich mich als gläubiger Christ zunehmend unverstanden fühle, wie eine seltene Affenart, die man lieber von der anderen Seite eines Gitters aus bestaunt… Ich hatte ein modernes Glaubensbekenntnis veröffentlicht und – anders als die meisten, die sich heute zum Thema Religion äußern – ihre strahlende Seite in den Mittelpunkt gestellt: die Schönheit, den Trost, die Hoffnung.“</p>
<p>Der Aufsatz im Magazin und das Buch haben ihn verändert, transformiert – zum Guten, wie er betont. Das Bittere: Die Kirche ist eine sündige – ein Blick auf die weiter schwelende Missbrauchskrise zeigt die traurige Wirklichkeit. Darüber hinaus die grundsätzliche Forderung an die Kirche: Was kann sie lernen vom 21. Jahrhundert? Haberl dreht die Frage mutig um: „Was kann das 21. Jahrhundert trotzdem von der Kirche lernen?“</p>
<p>Denn: „Vieles, was zeitgemäß ist, ist nicht gut für uns. Vieles, was gut für uns ist, ist nicht zeitgemäß!“ Eine Welt ohne Gott ist nicht besser. Wenn Menschen ihr Glück an falschen Orten suchen, bleiben ihre tiefen Sehnsüchte unerfüllt. Sie müssen selbst auferlegten Zwängen zur Selbstoptimierung folgen, um immer wieder neu festzustellen, dass sie ihre Mitte verloren haben. Die hohen Quoten von Burn-out belegen es.</p>
<p>„Der Glaube kann helfen, das Leben so anzunehmen, wie es ist. Maßgebend für mein Leben ist das Evangelium, die Frohe Botschaft, verkündet von Jesus Christus. Der Glaube an ihn ist ein unverfügbares Geschenk, das befreit.“</p>
<p>Kirche, so Haberl, wird oft als konservativ, also bewahrend, bezeichnet. Aber: „Es geht der Kirche um eine Botschaft, die Zukunftscharakter hat. Es geht um das Kommen des Reiches Gottes.“ Ein letzter und kostbarer Satz des Referenten: „Man wird von Gott geliebt, auch wenn man nichts Besonderes ist!“</p>
<p>In der anschließenden Runde sprach Matthias Fink von Transformation als einer Daueraufgabe für die Politik. Veränderung durch politisches Handeln werde heute ganz anders wahrgenommen als noch in den 60er- und 70er-Jahren. Sei es damals um ein „Mehr“ durch Politik gegangen („Mehr Demokratie wagen“, zusätzliche Gymnasien auch in mittleren Städten und Hochschulen im ganzen Land, deutliche Steigerung des Lebensniveaus), so stehe die Politik heute vor der Aufgabe, das bestehende Niveau überhaupt zu erhalten bzw. in einigen Bereichen sogar zurückzubauen.</p>
<p>Die Ingenieurin Sarah Kilian gab dem Publikum die Aufgabe, den Begriff Künstliche Intelligenz zu erklären. Eine markante Antwort: „Daten“. Um den Begriff KI gibt es inzwischen einen Hype. Alle reden davon, kaum jemand kann ihn genau definieren – was in der Tat schwierig ist. Im Grunde geht es um künstliche und selbstlernende Systeme, die versuchen, menschliche Aufgaben wahrzunehmen. Damit verbunden sind die Angst, persönliche Daten preiszugeben, die missbraucht werden können, und die Angst, durch KI die eigene Arbeit zu verlieren.</p>
<p>Diese Ängste sind berechtigt. Aber: „Noch schlimmer als die durch KI unterstützte Transformation unserer Lebens- und Arbeitswelt wäre Stillstand!“ – „Definieren Sie Ziele, um Lösungen zu erreichen!“ – „Finden Sie Wege, das Problem zu lösen!“ Ihr tröstliches Schlusswort: „Veränderung erzeugt zunächst Unordnung, oft sogar Chaos. Doch am Ende dürfen wir darauf vertrauen, dass Gott aus dem Chaos eine neue Ordnung macht.“</p>
<p>Der in der Fahrzeugindustrie arbeitende Thomas Appel erklärte, dass bisher gewohnte Geschäftsmodelle und bewährte Lieferketten nicht mehr funktionieren und umstrukturiert werden müssen. Die Marktsituation hat sich durch die Globalisierung grundlegend geändert. Einstige Kunden bauen heute selbst Fahrzeuge, die sie noch vor Jahren in Deutschland gekauft haben. Arbeitsumfeld und Methoden unterliegen einem fundamentalen Wandel.</p>
<p>Arbeit wird zunehmend standortunabhängig, was in der Zusammenarbeit weitere Kompetenzen erfordert – nicht zuletzt sprachliche. Spannend war Appels Vergleich von Industrie und Kirche: Veränderung erzeugt Angst. Aber stärker sind die Kraft der Hoffnung und der Mut zur Veränderung. „Wichtig ist, nicht an Dingen festzuhalten, die nicht mehr funktionieren, sondern Neues zu wagen und Zukunft zu gestalten.“</p><p>The post <a href="https://auensee.de/oekumenische-fastenveranstaltung-im-roncallihaus/">Ökumenische Fastenveranstaltung im Roncallihaus</a> first appeared on <a href="https://auensee.de">auensee</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vom Schnee auf die grüne Wiese</title>
		<link>https://auensee.de/das-machte-doch-was-her-goeggingen-war-kaiserresidenz-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gunnar Olms &#124; CH]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 23:01:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Augsburger SüdAnzeiger]]></category>
		<category><![CDATA[SA2604]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Informationen von Dr. Beate Kaisinger Kaninchen oder Meerschweinchen, die im Garten ihr Leben genießen, sind eine Bereicherung – aber auch eine große Verantwortung Beide Arten <a class="mh-excerpt-more" href="https://auensee.de/das-machte-doch-was-her-goeggingen-war-kaiserresidenz-2/" title="Vom Schnee auf die grüne Wiese">[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Informationen von Dr. Beate Kaisinger</h2>
<h3>Kaninchen oder Meerschweinchen, die im Garten ihr Leben genießen, sind eine Bereicherung – aber auch eine große Verantwortung</h3>
<p>Beide Arten können ganzjährig draußen gehalten werden, mit Kälte haben sie in der Regel keine Probleme. Eher muss sich der Mensch hierbei fragen, ob eine Außenhaltung im Winter klappt, denn natürlich müssen die Vierbeiner täglich gut versorgt und das tierische Zuhause regelmäßig gereinigt werden.</p>
<h4>Winterstall muss schützen</h4>
<p>Auch in der kalten Jahreszeit brauchen sie jede Menge Platz zum Rennen, einen festen und großen Stall, ein geschütztes Gehege, Häuschen oder Tunnel, Futter, Wasser usw. – und natürlich einen Partner. Ein Winterstall muss sehr gut gedämmt sein und vor Frost, Wind und Nässe schützen; dicke, saubere Einstreu, Hanfmatten als zusätzliche isolierende Unterlage, Plexiglas im unteren Bereich vergitterter Türen usw. bieten zusätzlichen Schutz.</p>
<p>Wenn es richtig frostig ist, kann man mit Snuggle Safe, Wärmeplatten (Kükenaufzucht) o.Ä. arbeiten – allerdings unbedingt darauf achten, dass es nicht zu heiß wird (Verbrennungs- und Brandgefahr!) und insbesondere Kaninchen nichts anfressen können, was gefährlich werden könnte (Kabel z.B. unter Steinplatten legen, außer Reichweite platzieren etc.).</p>
<p>Während Kaninchen sogar im Schnee glücklich herumspringen und die Zeit draußen genießen, bevorzugen Meerschweinchen ihren Stall und ein trockenes Gehege, da sie verständlicherweise nicht so gerne mit ihren nackten Fußsohlen im kalten Nass herumlaufen.</p>
<p>Wenn die Tage wieder länger werden, genießen unsere Hausbewohner die Frühlingssonne genau wie wir. Auch wenn ganzjährig draußen gehaltene Tiere jetzt schon immer mal ein bisschen frisches Grün knabbern, sollten sie erst allmählich auf größere Mengen von Löwenzahn und Co. umgestellt werden.</p>
<p><strong>Bitte nicht vergessen:</strong> Kaninchen im Frühjahr gegen Myxomatose und RHD impfen lassen!</p><p>The post <a href="https://auensee.de/das-machte-doch-was-her-goeggingen-war-kaiserresidenz-2/">Vom Schnee auf die grüne Wiese</a> first appeared on <a href="https://auensee.de">auensee</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das machte doch was her: Göggingen war Kaiserresidenz</title>
		<link>https://auensee.de/das-machte-doch-was-her-goeggingen-war-kaiserresidenz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gunnar Olms &#124; CH]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 22:56:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Augsburger SüdAnzeiger]]></category>
		<category><![CDATA[SA2604]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Geschichten aus der Geschichte Das machte doch was her: Göggingen war Kaiserresidenz Das Untere Schlösschen an der heutigen Adolph-Kolping-Straße diente Maximilian I. als Jagddomizil. 1961 <a class="mh-excerpt-more" href="https://auensee.de/das-machte-doch-was-her-goeggingen-war-kaiserresidenz/" title="Das machte doch was her: Göggingen war Kaiserresidenz">[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Geschichten aus der Geschichte</h2>
<h3>Das machte doch was her: Göggingen war Kaiserresidenz</h3>
<p>Das Untere Schlösschen an der heutigen Adolph-Kolping-Straße diente Maximilian I. als Jagddomizil.</p>
<p>1961 kamen die Bagger. Nach dem den ganzen Ort in Schutt und Asche versetzenden Dreißigjährigen Krieg reichte es immerhin wieder zu zwei neuen Schlösschen: der Einfachheit halber von den Göggingern als das Obere und das Untere benannt. Die beiden herrschaftlichen Liegenschaften waren nur einige hundert Meter voneinander entfernt platziert.</p>
<p>Das Obere Schlösschen residierte am nördlichen Anfang der von der heutigen Aurnhammerstraße abzweigenden Mühlstraße. Das recht ramponierte Anwesen bestand zuletzt nur mehr zum Teil aus dem alten Gemäuer und wurde vor einigen Jahren abgerissen.</p>
<p>Das Untere Schlösschen war an der heutigen Kolpingstraße dort platziert, wo zwischenzeitlich eine lange Reihenhauszeile seine Nachfolge angetreten hat. 1961 zogen die Bagger auf – der Denkmalschutz nahm es ohne großes Murren hin. Der bauliche Zustand war dementsprechend. 1682 wurde das im Dreißigjährigen Krieg zerstörte Schlösschen durch die schwäbischen Landadeligen von Freyberg wieder aufgebaut.</p>
<p>Historisch belegt ist, dass dessen Vorgängeranwesen sogar dem guten Kaiser Maximilian bei seinen vielen Aufenthalten in Augsburg als Jagddomizil diente. Göggingen als Kaiserresidenz – das macht doch was her! Und es war einige Zeit auch im Fugger’schen Besitz.</p>
<p>Eine wichtige überörtliche Bedeutung erhielt das Freyberg-Schlösschen 1806: Als die Baiern westlich des Lech aufzogen, machte sich die staatliche Stiftungsbehörde breit. Dies allerdings nur bis 1809, dann zogen die Schreibtische ins damals noch selbstständige Oberhausen und das Untere Schlösschen kam in private Hände.</p>
<p>Das Obere Schlösschen dürfte 1671 errichtet worden sein. Der Augsburger Fürstbischof machte es zum Amtshaus für den Rentmeister und den Vogt. Und was wichtig war: Auf dem „hochlöblichen Pflegschloss“ war die Sturm- und Feuerglocke angebracht, von der die Gögginger vor Unbill und Gefahr gewarnt wurden.</p>
<p>Als dann Göggingen 1802 kurbairisch wurde, benutzten die neuen Herrschaften das Gebäude kurz weiter. Eine große Änderung kam dann schon 1804: Göggingen wurde Sitz des Landgerichts. Hierfür reichte das Obere Schlösschen bei weitem nicht mehr aus. Deshalb konfiszierten die Kurbayern einfach das damalige Priesteraltersheim an der späteren Hessingstraße und installierten dort das Landgericht, das auch als Bezirksbehörde für das westlich des Lechs gelegene Gebiet außerhalb Augsburgs amtierte.</p>
<p>Und – was ja nicht schlecht ist – aus dem Oberen Schlösschen wurde ein Wohnhaus.</p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://auensee.de/das-machte-doch-was-her-goeggingen-war-kaiserresidenz/">Das machte doch was her: Göggingen war Kaiserresidenz</a> first appeared on <a href="https://auensee.de">auensee</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>130 Jahre Obst- und Gartenbauverein Bergheim – bodenständiger Bestandteil des Stadtteils</title>
		<link>https://auensee.de/130-jahre-obst-und-gartenbauverein-bergheim-bodenstaendiger-bestandteil-des-stadtteils/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gunnar Olms &#124; CH]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 22:52:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Augsburger SüdAnzeiger]]></category>
		<category><![CDATA[SA2604]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Großes Thema bei der Jahreshauptversammlung war das 130-jährige Gründungsjubiläum des Obst- und Gartenbauvereins. Was die Erste Vorsitzende in der Hand hält, gibt Aufschluss über die <a class="mh-excerpt-more" href="https://auensee.de/130-jahre-obst-und-gartenbauverein-bergheim-bodenstaendiger-bestandteil-des-stadtteils/" title="130 Jahre Obst- und Gartenbauverein Bergheim – bodenständiger Bestandteil des Stadtteils">[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Großes Thema bei der Jahreshauptversammlung war das 130-jährige Gründungsjubiläum des Obst- und Gartenbauvereins. Was die Erste Vorsitzende in der Hand hält, gibt Aufschluss über die Geschichte des Vereins, die Namen der Vorstände von damals bis in die jüngste Vergangenheit.</p>
<p>Bereits 1897 beschloss die Versammlung, dem „Kreisverein für Bienenzucht und Obstbau in Schwaben und Neuburg“ beizutreten; eine Zusammenstellung aus dem Jahr 1900 beweist, dass der Verein bereits mit 34 Mitgliedern vertreten war.</p>
<p>Sehr aufschlussreich ist die wechselvolle Geschichte des Vereins, der zwei Weltkriege erlebte und viele seiner Mitglieder verlor. In den Jahren nach der Inflation blieben auch viele landwirtschaftliche Betriebe auf der Strecke, und es galt, auch den Obstbau zu nutzen. Die Leute aus der Stadt scheuten den weiten Weg nicht, um Obst zu erhalten, auch wenn es Fallobst war.</p>
<p>„Ich nehme Sie jetzt mal mit auf eine kleine Zeitreise ins Bergheim des vorletzten Jahrhunderts“, begann Elke Strehle, die Vorsitzende des Vereins, mit dem ausführlichen historischen Teil des Festvortrages.</p>
<p>Die Situation im Dorf Bergheim im Jahr der Vereinsgründung schilderte sie anschaulich: Damals bestand der Ort aus gerade einmal 70 Häusern, am Sonnenhang waren noch Wiesen, zwischen Diebelbachstraße und Wadmannstraße wurden Felder bestellt, den Baggersee gab es noch lange nicht. Und Augsburg war weit weg.</p>
<p>Der Start und die Entwicklung des damaligen „Obstbau-Vereins“ erfolgte zügig, die einzelnen Schritte sind in der Chronik festgehalten. In neuerer Zeit erlangte der Verein – und damit auch Bergheim – einen Bekanntheitsgrad weit über die Gemeinde- und jetzigen Stadtteilgrenzen hinaus, vor allem durch seine Obstpresse, über deren Geschichte und spätere Modernisierung Christine Lechner referierte.</p>
<p>Vor rund 100 Jahren hat sich der damalige Vorsitzende und spätere Bürgermeister erfolgreich darum bemüht, dass bessere Sorten in die Obstgärten kamen. Und da vor allem Frauen sich mit den Gärten beschäftigten, hat er den Gartenbau im Vereinsnamen verankert.</p>
<p>Es wurde eine neue Obstpresse angeschafft, die damals noch mit Wasserdruck arbeitete. Sie stand im hinteren Raum der Milchsammelstelle – und da steht sie heute noch, in dem Haus, das zum Feuerwehrgerätehaus umgebaut und inzwischen zum Dorffreundehaus geworden ist.</p>
<p>Wie auch die Kinder in das Vereinsleben einbezogen werden, dazu erzählte die Zweite Vorsitzende Christine Strobel. Es wurden zusammen mit Kindern gebastelt und Kürbisse geschnitzt, und es gab einen Festabend, bei dem ein Kinderchor gesungen hat.</p>
<p>2021 hätte der Verein ja sein 125-jähriges Jubiläum feiern können, aber da kam die Coronazeit dazwischen, und der Verein konnte es dann im Mai 2022 nachholen.</p><p>The post <a href="https://auensee.de/130-jahre-obst-und-gartenbauverein-bergheim-bodenstaendiger-bestandteil-des-stadtteils/">130 Jahre Obst- und Gartenbauverein Bergheim – bodenständiger Bestandteil des Stadtteils</a> first appeared on <a href="https://auensee.de">auensee</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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