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	<title>SA2207 - auensee</title>
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	<description>Monatsmagazine für Augsburg und Umgebung</description>
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	<title>SA2207 - auensee</title>
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		<title>Unser Titelbild</title>
		<link>https://auensee.de/unser-titelbild-40/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gunnar Olms &#124; CH]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jul 2022 19:07:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Augsburger SüdAnzeiger]]></category>
		<category><![CDATA[SA2207]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das „Familien-, Luft-, Licht- und Schwimmbad Göggingen“ Mit 40.000 qm war es das wohl schönste und größte Fluss-Sommerbad Schwabens Zu Beginn der Badesaison 1927 wurde <a class="mh-excerpt-more" href="https://auensee.de/unser-titelbild-40/" title="Unser Titelbild">[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Das „Familien-, Luft-, Licht- und Schwimmbad Göggingen“</h2>
<h3>Mit 40.000 qm war es das wohl schönste und größte Fluss-Sommerbad Schwabens</h3>
<p>Zu Beginn der Badesaison 1927 wurde es eröffnet: Das – so der sperrige Name – „Familien-, Luft-, Licht- und Schwimmbad Göggingen“, von den Besuchern kurz und bündig „Luftbad“ benannt. Hans Gebler, der auch im Turnverein aktiv war, übernahm pachtweise das „Sommer-Bade-Etablissement“.  Das Gelände befand sich noch nicht am späteren Ort, sondern hiervon nördlich abgesetzt: Dort, wo heute die Kleingartenanlage an der Waldstraße platziert ist. Das Grundstück stellte die Marktgemeinde zur Verfügung. Es hatte aber ein Manko. Zum Schwimmen musste man über die Straße zum Wertachkanal gehen.</p>
<p>Die Kanalstrecke am Bad gehörte nämlich zur Nähfadenfabrik und die wollte halt keine Schwimmer im Werkgelände haben. Auch hatte das Bad noch etwas besonderes zu bieten: Hans Gebler war ein Frühaufsteher, denn täglich schon ab 7 Uhr war auf der „Tummel- und Spielplatzwiese“ Tautreten und Wiesengymnastik angesagt. Pfarrer Kneipp ließ grüßen. . .<br />
Und der Dresscode war klar: Männlein und Weiblein hatten sich nur in vollständigen Badeanzügen dem Bade- und sonstigem Vergnügen hinzugeben. Da passte der Turnfreund Gebler schon auf. Bald hatte aber die große Nähfadenfabrik ein Auge auf das Badeareal geworfen. Sie erwarb es 1940 für eine Erweiterung, die aber nie zustande kam. Und sie stellte als Ausgleich die jetzt noch präsente Fläche südlich der Waldstraße zur Verfügung.</p>
<h3>Deutschen Spitzensportlern diente das Bad als „Trainingscamp“</h3>
<p>Es zählte mit seinen über 40.000 Quadratmetern bestimmt zu den schönsten und größten Fluss-Sommerbädern in ganz Schwaben. Das Gebler´sche Bad – zuletzt noch von Georg Guggemos betrieben &#8211; hatte aber gegenüber den neu entstandenen Freibädern keine Überlebenschance und musste 1973 seine Pforten schließen. Es dient aber heute immer noch als gerne angenommene „wilde“ Bade- und Freizeiteinrichtung. In Erinnerung bleibt das Luftbad auch durch einige meisterliche Sportler, für die es als „Trainingscamp“ gute Dienste leistete. So die bekannten Tischtennisgrößen Toni Breumair, Martin Neß und Peter Stähle. Und manchmal war fast die ganze Faustball-Nationalmannschaft vertreten, wenn Manfred Bobinger, Alfred Hofmann, Heinz-Peter Schabert, Hans Schrammel, Sepp Schuster oder Hartl Wiedemann auf die Lederkugel schlugen. Gespielt wurde meist um eine Radlermaß und ohne vereinsmäßige Bindung, egal ob man sonst das Leibchen der Augsburger Schwaben, des BCA, TVA oder des ruhmreichen Gögginger Turn- und Sportvereins trug.</p><p>The post <a href="https://auensee.de/unser-titelbild-40/">Unser Titelbild</a> first appeared on <a href="https://auensee.de">auensee</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Bewegter Brückentag an der Grundschule</title>
		<link>https://auensee.de/bewegter-brueckentag-an-der-grundschule/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gunnar Olms &#124; CH]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jul 2022 18:00:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Augsburger SüdAnzeiger]]></category>
		<category><![CDATA[SA2207]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fußballturnier und Kinderflohmarkt Historische Betrachtungen von Heinz Münzenrieder In einem Schul-Fußballturnier auf dem Fußballplatz des FSV Inningen traten die dritten und vierten Klassen der Inninger <a class="mh-excerpt-more" href="https://auensee.de/bewegter-brueckentag-an-der-grundschule/" title="Bewegter Brückentag an der Grundschule">[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Fußballturnier und Kinderflohmarkt</h2>
<h3>Historische Betrachtungen von Heinz Münzenrieder</h3>
<p>In einem Schul-Fußballturnier auf dem Fußballplatz des FSV Inningen traten die dritten und vierten Klassen der Inninger Grundschule gegeneinander an. Die Spiele leitete Fußballer und Trainer Tobias Tokarski, der sich hierfür einen Vormittag Zeit nahm. Alle Schüler, Lehrerinnen und Eltern, die zum Zuschauen und Anfeuern gekommen waren, erlebten einen spannenden und fairen Wettkampf. Während einer Spielpause spendierte Frau Negele den aufgeheizten Kindern ein kühles Eis. In den insgesamt sechs Spielen konnte sich das Team der Klasse 4b von Daniela Selmigkeit durchsetzen – Voraussetzung für die Teilnahme an der Stadtmeisterschaft in Haunstetten. Nach einer Erholungspause fand nachmittags  am selben Tag ein Kinderflohmarkt der vierten Klassen statt. Von 14 bis 17 Uhr verkauften die Schüler und Schülerinnen der 4a und 4b mit großem Engagement Spielzeug, Bücher, Kuscheltiere und Sportsachen. Viele Eltern der<br />
Kinder versorgten die Besucher mit Kuchen und Getränken. „Von den Einnahmen spenden wir die Hälfte an die Ukraine, die andere Hälfte nehmen wir für unsere Klassenfahrt.“ erklärte Luis. Bei der gemeinsamen Fahrt ins Schullandheim wollen die Klassen damit ein erlebnispädagogisches Programm finanzieren.</p>
<p>Die Spende an die Ukrainehilfe der Stadt Augsburg stockte die Raiffeisen Bank Bobingen ohne zu zögern nochmals um 500 € auf, um das Vorhaben der Kinder zu unterstützen. Danke der Raiffeisenbank und auch den Eltern für die Unterstützung, vor allem aber den Klassen und ihren Lehrerinnen für die wunderbare Planung, Vorbereitung und Durchführung. An den Tischen wurde charmant und engagiert verhandelt und verkauft. Durch den erfolgreichen Nachmittag können die Kosten der Maßnahme auf der Klassenfahrt mit 720 € gedeckt werden, zusätzlich spenden die Klassen den stolzen Betrag von 1220 € an die Ukrainehilfe der Stadt Augsburg.</p><p>The post <a href="https://auensee.de/bewegter-brueckentag-an-der-grundschule/">Bewegter Brückentag an der Grundschule</a> first appeared on <a href="https://auensee.de">auensee</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Neubergheim &#8211; Georg Fürst Fugger ist der Gründer</title>
		<link>https://auensee.de/neubergheim-georg-fuerst-fugger-ist-der-gruender/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gunnar Olms &#124; CH]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jul 2022 17:44:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Augsburger SüdAnzeiger]]></category>
		<category><![CDATA[SA2207]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Den kleinen Bergheimer Ortsteil Neubergheim gibt es seit über 90 Jahren. Wegen des Namens gab es einmal richtig Ärger. Historische Betrachtungen von Heinz Münzenrieder Nicht <a class="mh-excerpt-more" href="https://auensee.de/neubergheim-georg-fuerst-fugger-ist-der-gruender/" title="Neubergheim &#8211; Georg Fürst Fugger ist der Gründer">[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Den kleinen Bergheimer Ortsteil Neubergheim gibt es seit über 90 Jahren. Wegen des Namens gab es einmal richtig Ärger.</h2>
<h3>Historische Betrachtungen von Heinz Münzenrieder</h3>
<p>Nicht gerade lieb-nach-barlich gingen die Gögginger mit den ersten Siedlern des heutigen Neubergheim um: Da die Verbindungsstraße zwischen Göggingen und Bergheim für die „Kolonisten“<br />
nur über einen Trampelpfad erreichbar war, versperrten die bösen Gögginger den „wilden Durchgang“. Ordnung musste schließlich sein. Gab es doch eine amtliche, allerdings recht holperige Anbindung über einen Feldweg zur Wellenburger Allee. Schließlich siegte die Vernunft und die umständliche Wegeführung ist vom Tisch.</p>
<p>Begonnen hatte alles um das Jahr 1930. Georg Fürst Fugger stellte Teile seiner Gemarkung Am Neubruch für Zwecke der Wehrertüchtigung dem paramilitärischen Verband „Stahlhelm“ – der später in der SA aufging – zur Verfügung, was nicht allen gut gefiel. Hieraus entwickelte sich zunächst eine kleine Behelfsbautenkolonie, im Volksmund „Stahlhelmsiedlung“ genannt. Nach und nach entstanden aber auch recht ansehnliche Anwesen. Auch vergab Fürst Fugger Grundstücke an Mitarbeiter seines Gutsbetriebs. Deshalb hieß der kleine Ort nach dem Zweiten Weltkrieg auch Fuggersiedlung.</p>
<p>Das erste gemauerte Anwesen wurde schon im Mai 1935 durch die baupolizeiliche Obrigkeit genehmigt. Als schließlich nach dem Zweiten Weltkrieg die Wohnungsnot groß war und viele Vertriebene eine Bleibe suchten, erlaubten Bergheimer Landwirte im Bereich ihrer damaligen Krautgärten an der heutigen Spitzmahd- und Diebelbachstraße den Bau von Siedlerhäuschen.<br />
Dies manchmal sogar ohne eine große Rechnung zu schreiben. Und auch Fürst Fugger stellte weitere Grundstücke zur Verfügung. Im Jahre 1951 entsteht unter der Hausnummer 16 die erste Heimstätte an der Diebelbachstraße.</p>
<p>Zug um Zug wird dann das Areal zwischen dem Alt- und Neubereich bebaut. Richtig sauer waren die Siedler im Jahre 1962, als im Bergheimer Gemeinderat Bestrebungen die Runde machten, der kleinen Gemeinschaft den Ortsteilnamen Neubruch zuzuordnen. Man einigte sich dann aber zur Zufriedenheit aller auf Neubergheim. Jahrzehntelang war Günter Eh der Chef der seit 1961 bestehenden Siedlergemeinschaft. Mit viel Geschick haben es die Siedler unter seiner Regie verstanden, aus der Anfangs etwas ungeordneten Siedlung ein echtes Schmuckstück zu schaffen. Knapp 400 Neubergheimer bewohnen heute den in der grünen Wertachtalung gelegenen Ort. Im Miteinander wurde in den vergangenen über 90 Jahren viel erreicht, so wie es sich für richtige Siedler auch gehört. Sie ist also im Lot: Neubergheims kleine Welt.</p>
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		<title>Viele altbekannte Probleme in den südlichen Stadtteilen – und ein paar Neue</title>
		<link>https://auensee.de/viele-altbekannte-probleme-in-den-suedlichen-stadtteilen-und-ein-paar-neue/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gunnar Olms &#124; CH]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jul 2022 17:32:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Augsburger SüdAnzeiger]]></category>
		<category><![CDATA[SA2207]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Stadtteilgespräche“ der Stadt Augsburg finden zwar nicht, wie der Name vermuten lässt, einmal im Jahr in jedem einzelnen Stadtteil statt – das wäre auch etwas <a class="mh-excerpt-more" href="https://auensee.de/viele-altbekannte-probleme-in-den-suedlichen-stadtteilen-und-ein-paar-neue/" title="Viele altbekannte Probleme in den südlichen Stadtteilen – und ein paar Neue">[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>„Stadtteilgespräche“ der Stadt Augsburg finden zwar nicht, wie der Name vermuten lässt, einmal im Jahr in jedem einzelnen Stadtteil statt – das wäre auch etwas viel verlangt – sondern sie erfolgen nach Regionen. Eine bürgerfreundliche Idee ist das Format allemal, auch wenn es noch nicht so angenommen wird, wie es das verdient hätte. Die Region SÜD-WEST umfasst Göggingen,<br />
Inningen und Bergheim, also das Südanzeigerland (so nennt es die Stadt natürlich nicht), mit Göggingen, Inningen und Bergheim. Haunstetten ist da nicht dabei, das gehört zur Region SÜD-OST.</p>
<p>Gerd Merkle, Referat für Stadtentwicklung, Planen und Bauen, ist bei allen Stadtteilgesprächen ein vielgefragter Mann. Was diesmal an Problemen an ihn gerichtet wurde, und auch an die<br />
anderen Referenten, werden wir nach und nach im Südanzeiger zum Thema machen.</p>
<p style="text-align: right;">Gunnar Olms</p><p>The post <a href="https://auensee.de/viele-altbekannte-probleme-in-den-suedlichen-stadtteilen-und-ein-paar-neue/">Viele altbekannte Probleme in den südlichen Stadtteilen – und ein paar Neue</a> first appeared on <a href="https://auensee.de">auensee</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Aus Brauchtum und Heimatkunde</title>
		<link>https://auensee.de/aus-brauchtum-und-heimatkunde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gunnar Olms &#124; CH]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jul 2022 17:24:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Augsburger SüdAnzeiger]]></category>
		<category><![CDATA[SA2207]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Am Brunnen vor dem Tore, da steht ein Lindenbaum“ Nutzung und Bedeutung Auf dem Höhepunkt der Sommerzeit blühen die Linden. In Parkanlagen und  Gärten sowie <a class="mh-excerpt-more" href="https://auensee.de/aus-brauchtum-und-heimatkunde/" title="Aus Brauchtum und Heimatkunde">[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>„Am Brunnen vor dem Tore, da steht ein Lindenbaum“</h2>
<h3>Nutzung und Bedeutung</h3>
<p>Auf dem Höhepunkt der Sommerzeit blühen die Linden. In Parkanlagen und  Gärten sowie entlang von Straßen sind sie weit verbreitet. Mit 20 bis 25 m Höhe und einem breiten Blätterdach prägen sie alleinstehend manchmal das Erscheinungsbild der Landschaft. Dabei kann man Sommer- und Winterlinden vor allem an den herzförmigen Blättern und der Größe der gelben Blüten unterscheiden, die mit dem Duft des Nektars die Bienen anlocken. Birnenförmige Nüsschen bilden die kleinen Früchte.</p>
<p>Seit mehr als 100.000 Jahren sind die Linden in Mitteleuropa heimisch. Sie treten in den Mischwäldern ebenso auf wie als planmäßig angepfanzte Alleen oder freistehende Einzelbäume. Das weiche Holz wird vor allem im Innenbereich verwendet und ist für flache Schnitzarbeiten sehr begehrt. Auch für Lackierungen ist es geeignet. Besonders geschätzt wurde der fasrige Bast in der Rinde zur Herstellung von Seilen und Matten.</p>
<p>Eine besondere Bedeutung besitzen die Lindenblüten als Heilmittel zur Bekämpfung von Husten, Schnupfen oder Grippe in Form von Tee. Schon Pfarrer Sebastian Kneipp hat vor mehr als 100 Jahren die Wirkung des schweißtreibenden Lindenblütentees herausgestellt. Hildegard von Bingen hat vor 800 Jahren die Anwendung von Lindenblättern für Augenkrankheiten empfohlen.</p>
<p>Bei den Germanen war die Linde der Liebes- und Glücksgöttin Freya gewidmet, im Christentum hat man sie mit der Gottesmutter Maria in Verbindung gebracht. Nahezu jedes Dorf besaß früher als Mittelpunkt einen Platz mit einer Linde. Hier war der Ort für Versammlungen, für Gerichtsurteile, aber auch für Feste und für Tanzvergnügungen. Liebespaare haben die Anfangsbuchstaben ihres Namens oft in das Lindenholz eingeritzt. Kein Wunder, dass der Lindenbaum in zahlreiche Gedichte und Lieder eingegangen ist.</p>
<p>Viele Wirtshäuser sind nach der Linde benannt, ebenso Städte und Dörfer, in Schwaben zum Beispiel Lindau, Lindenberg oder Lindental.</p><p>The post <a href="https://auensee.de/aus-brauchtum-und-heimatkunde/">Aus Brauchtum und Heimatkunde</a> first appeared on <a href="https://auensee.de">auensee</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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